{"id":9533,"date":"2017-12-06T13:14:44","date_gmt":"2017-12-06T12:14:44","guid":{"rendered":"https:\/\/www.musikfabrik.eu\/blog\/kammermusik-workshop-in-der-musikfabrik\/"},"modified":"2022-06-27T13:30:45","modified_gmt":"2022-06-27T11:30:45","slug":"kammermusik-workshop-in-der-musikfabrik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.musikfabrik.eu\/en\/blog\/kammermusik-workshop-in-der-musikfabrik\/","title":{"rendered":"Kammermusik-Workshop in der Musikfabrik"},"content":{"rendered":"<div class=\"ce ce-onecol \" >\r\n    <div class=\"container\">\r\n        <div class=\"row\">\r\n            <div class=\"col\">\r\n\t\t\t\t<p>Ein kurzer Einblick von Marie Hendriks, Assistenz der \u00d6ffentlichkeitsarbeit bei Ensemble Musikfabrik.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Am Wochenende des 25. und 26. November 2017 fand in den R\u00e4umlichkeiten des Ensemble Musikfabrik ein Kammermusikworkshop f\u00fcr junge MusikerInnen zwischen 14 und 21 Jahren statt. Unter Anleitung der Ensemblemusiker<a href=\"http:\/\/www.musikfabrik.eu\/de\/ensemble\/mitglieder\/peter-veale\">\u00a0Peter Veale<\/a>\u00a0(Oboe, k\u00fcnstl. Leiter des\u00a0<a href=\"https:\/\/www.musikfabrik.eu\/de\/akademie\/studio-musikfabrik\/\">Studio Musikfabrik<\/a>),\u00a0<a href=\"https:\/\/www.musikfabrik.eu\/de\/ensemble\/mitglieder\/melvyn-poore\/\">Melvyn Poore<\/a>\u00a0(Tuba),\u00a0<a href=\"https:\/\/www.musikfabrik.eu\/de\/ensemble\/mitglieder\/ulrich-loeffler\/\">Ulrich L\u00f6ffler<\/a>\u00a0(Piano),\u00a0<a href=\"https:\/\/www.musikfabrik.eu\/de\/ensemble\/mitglieder\/dirk-wietheger\/\">Dirk Wietheger<\/a>\u00a0(Cello) und der regelm\u00e4\u00dfig gastierenden Schlagzeugerin Rie Watanabe hatten 15 Jugendliche die M\u00f6glichkeit, sich kammermusikalischen St\u00fccken aus dem 20. und 21. Jahrhundert zu n\u00e4hern und in Kleingruppen an ausgew\u00e4hlten Werken zu arbeiten.<\/p>\n<p>Die meisten der TeilnehmerInnen hatten sich in ihrer bisherigen musikalischen Ausbildung noch nicht mit Neuer Musik auseinandergesetzt. W\u00e4hrend dieses Workshops wurden also gemeinsam neue Spieltechniken und Notationsweisen behandelt und in Einzelsessions mit den jeweiligen Registerpaten ausprobiert.<\/p>\n<p>Mit einem gemeinsamen\u00a0Spielbar-Workshop unter der Leitung von Melvyn Poore wurde das Workshop-Wochenende er\u00f6ffnet. Dieser Auftakt diente dem\u00a0 Kennenlernen, Warmwerden und dem ersten gemeinschaftlichen Musizieren:<br \/>\nBeginnend mit einer kurzen Vorstellungsrunde in der alle einen gemeinsamen Rhythmus fanden, stellte sich jeder reihum vor &#8211; Melvyn, Peter, Eva, Annika\u2026 &#8211; danach das gleiche Spiel mit der Anzahl der\u00a0 Silben des eigenen Vornamens \u2013 zwei, zwei, zwei, drei\u2026. Es folgten Runden mit dem Laut der ersten Silbe des Namens, das Weitergeben von gesummten T\u00f6nen mal gleich, mal variiert, mal lauter mal leiser &#8211; im Uhrzeigersinn oder mal in die entgegengesetzte Richtung. Spielerisch wurde die Richtung gewechselt, wurden sich T\u00f6ne und Laute hin- und hergeworfen &#8211; die Stimmung aufgelockert. Als die Gruppe bei einem gemeinsamen liegenden Ton angekommen war, durften vereinzelt WorkshopteilnehmerInnen das erste Mal in dieser Runde zu ihrem Instrument greifen, um damit erneut in den kollektiven Klang einzusteigen.<\/p>\n<p>Nach dem einf\u00fchrenden Workshop teilte sich die gro\u00dfe Gruppe in drei kleine Gruppen auf, um in definierten Besetzungen unterschiedliche Werke zu bearbeiten. Darunter die St\u00fccke\u00a0<em>Greeting Music<\/em>\u00a0und\u00a0<em>Et je reverrai cette ville \u00e9trange\u00a0<\/em>des kanadischen Komponisten\u00a0Claude Vivier, die in Besetzungen von 6 bis 7 MusikerInnen von jeweils zwei Ensemblemusikern geleitet und erarbeitet\u00a0 wurden. Besonders bei diesen St\u00fccken stellten sich die Musikern der Herausforderung des Z\u00e4hlens, die sie bei diesen Werken ganz neu erfuhren. Parallel besch\u00e4ftigten sich Melvyn Poore, die teilnehmende Hornistin und der Saxophonist mit einem St\u00fcck von Vinko Globokar\u00a0<em>Dos \u00e0 dos<\/em>\u00a0\u2013 R\u00fccken an R\u00fccken. Das Werk von 1988 thematisiert die Aufs und Abs einer Liebesbeziehung, l\u00e4sst die Musiker durch ihre Instrumente sprechen und ragt durch performative Elemente weit \u00fcber die musikalische Eben hinaus.<\/p>\n<p>Neben den klein besetzen Kammermusikwerken studierte die gesamte Gruppe unter der Leitung von Dirk Wietheger ein Teil von Terry Rileys St\u00fcck\u00a0<em>In C<\/em>\u00a0ein.<\/p>\n<p>Die vier im Rahmen des Wochenendes erarbeiteten Werke pr\u00e4sentierten die Musikerinnen und Musiker zum Ende des Workshops einander, ihren Eltern, Freunden und MusikerkollegInnen des Ensemble Musikfabrik.<\/p>\n<p>Das Workshop-Wochenende gab jungen Musikern auf ungezwungene Weise und ohne Druck die M\u00f6glichkeit, sich Zeitgen\u00f6ssischer Musik zu n\u00e4hern. Durch Offenheit und Neugier der TeilnehmerInnen ist die Begeisterung unserer Profimusiker von Ensemble Musikfabrik auf die jungen MusikerInnen \u00fcbergesprungen und hat ihnen, wie in der Feedbackrunde deutlich wurde, die anf\u00e4ngliche Angst und Skepsis genommen und den Weg geebnet, sich im Rahmen von Studio Musikfabrik weiter mit Neuer Musik auseinander zu setzen.<\/p>\n            <\/div>\r\n        <\/div>\r\n    <\/div>\r\n<\/div>\r\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein kurzer Einblick von Marie Hendriks, Assistenz der \u00d6ffentlichkeitsarbeit bei Ensemble Musikfabrik.<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":1506,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_relevanssi_hide_post":"","_relevanssi_hide_content":"","_relevanssi_pin_for_all":"","_relevanssi_pin_keywords":"","_relevanssi_unpin_keywords":"","_relevanssi_related_keywords":"","_relevanssi_related_include_ids":"","_relevanssi_related_exclude_ids":"","_relevanssi_related_no_append":"","_relevanssi_related_not_related":"","_relevanssi_related_posts":"","_relevanssi_noindex_reason":"","footnotes":""},"categories":[107],"tags":[],"class_list":["post-9533","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-article"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.musikfabrik.eu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9533","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.musikfabrik.eu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.musikfabrik.eu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.musikfabrik.eu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.musikfabrik.eu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=9533"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.musikfabrik.eu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9533\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":9538,"href":"https:\/\/www.musikfabrik.eu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9533\/revisions\/9538"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.musikfabrik.eu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1506"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.musikfabrik.eu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=9533"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.musikfabrik.eu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=9533"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.musikfabrik.eu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=9533"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}