22.03.2020

Studio Musikfabrik x Bangkok 2020

Im Frühjahr 2020 besuchte Studio Musikfabrik erneut das Princess Galyani Vadhana Institute of Music, mit dem bereits eine langjährige Partnerschaft besteht. Zu den Feierlichkeiten des 60. Geburtstags des Goethe Institut Bangkoks, sowie dem Jubiläumsjahr zum 250. Geburtstag von Ludwig van Beethoven, spielten zwei junge MusikerInnen zusammen mit dem Princess Galyani Vadhana Youth Orchestra unter der Leitung von Peter Veale zwei Konzerte. Zu diesem Anlass wurde außerdem ein Memorandum unterzeichnet unter Anwesenheit von Prof. Dr. H.C. Lehmann, des Präsidenten des Goethe-Instituts, in dem die bilaterale akademische und kulturelle Austauscharbeit erneut feierlich betont und für weitere Jahre beschlossen wurde. Wir freuen uns gerade jetzt über diese positiven Aussichten und auf viele weitere inspirierende Begegnungen zwischen den jungen Musiker*innen.

Julia Pesavento, Cellistin von Studio Musikfabrik, erzählt von ihren prägenden Eindrücken und von ihrer einmaligen Erfahrung.

Was mir am meisten aufgefallen ist, während der Zeit in Bangkok, ist die riesengroße Gastfreundschaft in Thailand und wie unglaublich nett die Menschen dort sind. Wenn ich manchmal abends mit dem Cello vom Institut ins Hostel kam und ein Mitarbeiter das sah, kam er sofort auf mich zu, nahm mir das Instrument ab und hat es mir in den 4. Stock zu meinem Zimmer getragen. Auch wenn Mats und ich im Institut waren, kamen zwischendurch Studenten und brachten uns ständig Getränke und begleiteten uns zu allen Terminen.
Die Orchesterproben haben mich sehr beeindruckt. Alle Dinge die Peter gesagt hat, wurden sofort zur nächsten Probe umgesetzt und wir haben einen deutlichen Fortschritt gemerkt. Die musikalische Ausbildung an dem Institut ist sehr ähnlich zu unserer Ausbildung in Deutschland. Die Studenten in Bangkok haben genauso wie wir Theorieunterricht, Komposition; Kammermusik spielt bei Ihnen eine große Rolle und sie haben sehr viele Orchesterprojekte. Außerdem habe ich viele Studenten kennengelernt, die oft und gerne zeitgenössische Musik spielen.

Ich bin sehr dankbar, dass ich die Möglichkeit hatte bei diesem Projekt dabei zu sein. Dadurch, dass wir hauptsächlich nur abends Proben hatten, hatten wir genügend Zeit, auch ein bisschen die thailändische Kultur und die sehr vielfältige Stadt Bangkok kennenzulernen.
Außerdem habe ich viele neue Kontakte knüpfen können und werde bestimmt den Einen oder Anderen besuchen.

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