{"id":6643,"date":"2021-03-23T14:19:39","date_gmt":"2021-03-23T13:19:39","guid":{"rendered":"https:\/\/www.musikfabrik.eu\/?p=6643"},"modified":"2022-01-25T14:29:33","modified_gmt":"2022-01-25T13:29:33","slug":"musikfabrik-im-wdr-75","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.musikfabrik.eu\/de\/blog\/musikfabrik-im-wdr-75\/","title":{"rendered":"Musikfabrik im WDR 75"},"content":{"rendered":"<div class=\"ce ce-onecol \" >\r\n    <div class=\"container\">\r\n        <div class=\"row\">\r\n            <div class=\"col\">\r\n\t\t\t\t<p style=\"text-align: center;\"><a class=\"btn-cta\" href=\"https:\/\/www1.wdr.de\/radio\/wdr3\/programm\/sendungen\/wdr3-konzert\/konzertplayer-klassik-musikfabrik-104.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Link zur Sendung\u00a0<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Richard Rijnvos<\/strong>\u00a0&#8211;\u00a0<em>Riflesso sull\u2019incontro<\/em>\u00a0(2019\/20) &#8211; Kompositionsauftrag von November Music<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Enno Poppe\u00a0<\/strong>&#8211;\u00a0<em>Prozession\u00a0<\/em>(2015\/20)\u00a0&#8211; Kompositionsauftrag von Ensemble Musikfabrik, Bernd und Ute Bohmeier, Festival AFEKT und Kunststiftung NRW<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Ensemble Musikfabrik<br \/>\nEnno Poppe, Dirigent<\/p>\n            <\/div>\r\n        <\/div>\r\n    <\/div>\r\n<\/div>\r\n<div class=\"ce ce-onecol pt-medium\" >\r\n    <div class=\"container\">\r\n        <div class=\"row\">\r\n            <div class=\"col\">\r\n\t\t\t\t<p>Unser\u00a075. Konzert der Reihe Musikfabrik\u00a0am 15. November 2020 musste kurzfristig ohne Publikum stattfinden. Um so mehr freuen wir uns, dass es nun im <a href=\"https:\/\/www1.wdr.de\/radio\/wdr3\/programm\/sendungen\/wdr3-konzert\/konzertplayer-klassik-musikfabrik-104.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">WDR3 <\/a>\u00a0gesendet und ich Anschluss f\u00fcr 30 Tage zum Nachh\u00f6ren zur Verf\u00fcgung stehen wird &#8211; die Werktexte von\u00a0<strong>Raoul M\u00f6rchen<\/strong>\u00a0aus unserem digitalen\u00a0<a href=\"https:\/\/issuu.com\/ensemblemusikfabrik\/docs\/mufa19682-wdr-programmkonzert-75-201029\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Programmheft<\/a>\u00a0finden Sie hier:<\/p>\n            <\/div>\r\n        <\/div>\r\n    <\/div>\r\n<\/div>\r\n<div class=\"ce ce-onecol pt-small\" >\r\n    <div class=\"container\">\r\n        <div class=\"row\">\r\n            <div class=\"col\">\r\n\t\t\t\t<h3>Zu den Werken<\/h3>\n<h4><strong>Richard Rijnvos\u00a0&#8211;\u00a0Riflesso sull\u2019 incontro<\/strong><\/h4>\n<p>Wem die Besetzung irgendwie bekannt vorkommt und sich an ein beinahe hundert Jahre altes Werk von Edgard Var\u00e8se erinnert, der hat a.) ein verdammt gutes Ged\u00e4chtnis und ist b.) auf genau der richtigen Spur. Weniger enzyklop\u00e4disch geschulten H\u00f6rern hilft ein Blick in die Partitur, wo der Komponist ohne Umschweife die Karten auf den Tisch legt: Ja, die Instrumentierung entspricht ziemlich genau der von \u201eOctandre\u201c. Und es gibt noch andere Hinweise, die von hier zum Werk des Kollegen f\u00fchren. Die achtteilige Anlage als Referenz auf die Acht im Titel des Originals etwa (\u201eOctandre\u201c meint eine achtbl\u00e4ttrige Bl\u00fcte) oder die Ableitung der acht tonalen Zentren der acht Abschnitte aus dem Namen Edgard Var\u00e8se: E-D-G-A-D-A-E-(E)s.<\/p>\n<p>Richard Rijnvos spricht von einem Schwesterwerk, einem \u201eCompanion Piece\u201c, und erkl\u00e4rt seine Idee und Entstehung mit einem Zitat des italienischen Autors Italo Calvino: \u201eIch gestehe, ich habe einen so intensiven Traum gehabt von einer Begegnung mit dir, in allen Einzelheiten, dass es nun wie ein Teil meiner eigenen Erfahrung ist, als h\u00e4tte ich es wirklich erlebt. All das geschah ganz pl\u00f6tzlich, einfach und nat\u00fcrlich.\u201c<\/p>\n<p>Rijnvos also ist im Traum Var\u00e8ses \u201eOctandre\u201c begegnet. Was wir h\u00f6ren, ist der Abglanz dieser Begegnung, den \u201eRiflesso sull\u2018incontro\u201c. Schon mehrmals sind Rijnvos im Traum Werke von Kollegen begegnet: 2007 Stockhausens \u201eRefrain\u201c und Sibelius\u2018 \u201eSchwan von Tuonela\u201c,\u00a0 2016 die \u201eSwinging Music\u201c von Kazimierz Serocki, im Jahr darauf die Suite op.29 von Sch\u00f6nberg. Ein Abglanz allerdings ist etwas anderes als ein Verweis, weniger literarisch, weniger gezielt und vor allem ist die Richtung eines andere. Der Verweis f\u00fchrt weg zu etwas anderem, im Abglanz aber schl\u00e4gt sich etwas anderes nieder, wird hierher reflektiert, jedoch nicht wie in einem Spiegel, als konkretes Abbild, sondern unscharf und verwandelt.<\/p>\n<p>So sind es nicht Zitate, die uns an die getr\u00e4umte Begegnung mit \u201eOctandre\u201c erinnern, sondern vage gewordene Eindr\u00fccke \u2013 zuallererst der Eindruck eines Widerstreits von Bewegung und Stillstand, von atemlosen Figuren, die blitzschnell auf und abschwingen, und einem geradezu manisch anmutenden Beharren auf der Horizontalen, sei es in schnellen Repetitionen oder in stur ausgehaltenen Lieget\u00f6nen. Auch die f\u00fcr Var\u00e8se typische Aussparung einer dynamischen Mitte hat abgef\u00e4rbt, abgegl\u00e4nzt: bei Rijnvos \u00fcberwiegen rasche Wechsel zwischen sehr leise und sehr laut, zart und aggressiv. Schlie\u00dflich sucht man sangliche Melodie und k\u00f6rperlichen Rhythmus vergebens \u2013 was nicht da ist, kann auch keinen Eindruck hinterlassen. Doch nicht alles ist Abglanz. Die Idee, die acht Abs\u00e4tze jeweils mit einem kleinen Solo eines der acht Instrumente zu er\u00f6ffnen, ist in ihrem Witz und ihrer formalen Stringenz ganz und gar nicht \u201ecomme Var\u00e8se\u201c und auch die Pointe mit den sich additiv von 2\/8 auf 9\/8 verl\u00e4ngernden Pausen zwischen der Schlussfigur der Fl\u00f6te ist so frech und lapidar, wie es der latent cholerische Kollege Var\u00e8se selbst in einer getr\u00e4umten Begegnung nie und nimmer gewesen sein kann.<\/p>\n<h4><strong>Enno Poppe &#8211;\u00a0Prozession<\/strong><\/h4>\n<p>Musik aus dem Lockdown. Vor f\u00fcnf Jahren hatte Enno Poppe die Arbeit begonnen, doch die &#8222;Prozession&#8220; bei Minute 8 wieder abgebrochen. Irgendwann sollte es weiter gehen. Das St\u00fcck, dachte Poppe, h\u00e4tte dann vielleicht eine Viertelstunde gedauert. Es ist dreimal so lang geworden. Als er die Partitur Mitte M\u00e4rz, als drau\u00dfen nichts mehr lief, wieder auf den Schreibtisch gelegt hatte, sei es pl\u00f6tzlich wie von selbst gegangen, so Poppe: es habe sich immer weiter ausgebreitet, immer weiter entfaltet. Den Samen f\u00fcr diese Entwicklung hatte er zwar selbst gepflanzt und schon anno 2015 eine Wachstumsstruktur entworfen mit einer konkreten Proportionslogik \u2013 dass sie ihn aber so weit tragen w\u00fcrde, hat ihn am Ende dennoch \u00fcberrascht.<\/p>\n<p>Enno Poppe liebt Pl\u00e4ne, aber Musik liebt er noch mehr, und wenn die Musik seine Pl\u00e4ne beim Komponieren \u00fcberwuchert oder einfach hinter sich l\u00e4sst, \u201edann ist das auch gut\u201c. Konkret hei\u00dft das hier: Im ersten Entwurf schon sollte &#8222;Prozession&#8220; aus neun Abschnitten mit jeweils neun Unterabschnitten bestehen. Dass tats\u00e4chliche Erreichen der rechnerisch letzten Nummer 81 ist gleichwohl, so sieht es Poppe, der Beharrungskraft des Materials geschuldet, nicht der Sturheit des Komponisten.<\/p>\n<p>Die neun Abschnitte exponieren verschiedene instrumentale Duos und l\u00e4ngere Soli vor dem Hintergrund einer sich blockhaft wandelnden Schlagzeugspur. Im ersten Abschnitt korrespondieren zum Beispiel Fl\u00f6te und Geige, wobei noch eine Bratsche zur Verst\u00e4rkung des Hintergrunds dazukommt. Aus dem Duo entwickelt sich eine gemeinsame melodische Linie, die dann am Ende eines jeden Abschnitts in einen Akkord m\u00fcndet, um dann ohne Unterbrechung zum n\u00e4chsten Abschnitt mit dem n\u00e4chsten Duo zu f\u00fchren, der n\u00e4chsten Linie, dem n\u00e4chsten Akkord. Die einzelnen Segmente werden dabei kontinuierlich l\u00e4nger, alles ger\u00e4t mehr und mehr in Fluss. Und es ist genau dieser Fluss, um den es geht, um eine Energie, die alles mit sich rei\u00dft und aufl\u00f6st und zur reinen Bewegung werden l\u00e4sst, auch die formale Segmentierung, die sich im Klanggeschehen aufl\u00f6st.<\/p>\n<p>Die Bewegung hat selbst keine Logik, sondern entspringt einem k\u00f6rperlichen Gef\u00fchl, ist physisch, nicht physikalisch: \u201eJe mehr ich mich von der Struktur l\u00f6se, desto mehr schreibe ich mich frei.\u201c Freiheit gew\u00e4hrt dabei auch die Idee der kontinuierlichen Dehnung: durch die fortw\u00e4hrende Verl\u00e4ngerung der einzelnen Abschnitte verlieren sie ihren gestalterischen Eigenwert, erm\u00f6glichen nicht nur wachsenden Spielraum, sondern erzwingt sogar dessen Nutzung.<\/p>\n<p>Das also ist der Prozess. Wo aber ist die Prozession?<\/p>\n<p>Poppes Ausschweigen \u00fcber die Bedeutung seiner Titel ist legend\u00e4r. &#8222;Prozession&#8220; allerdings legt eine vergleichsweise konkrete Spur. Denn das Prozessuale ist nur das eine \u2013 es geht nach einem bestimmten Plan immer weiter. Prozessionen aber f\u00fchren nicht nur weiter, sondern in eine ganz konkrete Richtung und zu einem Ziel. Dieses Ziel ist geographisch genau verortet, doch geistig ist es offen. Als Wanderung f\u00fchrt die Prozession zu einem Ort, als innere Bewegung zieht sie ins Unendliche. Und sie hat auch Poppe gewisserma\u00dfen ins Unendliche gezogen, zu einem ihm bis dahin unbekannten Punkt seines kompositorischen Schaffens: \u201eHier ist irgendetwas passiert, was ich so noch nie geschrieben haben.\u201c<\/p>\n<p>Man darf dar\u00fcber spekulieren, was das bedeutet und wof\u00fcr diese gro\u00dfe Bewegung der &#8222;Prozession&#8220; steht. Als H\u00f6rer erfahren wir sie als eine Bewegung in Wellen, die immer h\u00f6her werden und m\u00e4chtiger. \u00c4u\u00dferlich ist ein energetischer H\u00f6hepunkt der Beschleunigung und Dynamik bereits im sechsten Teil erreicht, doch statt danach abzuebben, verlagert sich die prozesshafte Intensivierung gewisserma\u00dfen ins Innere. Konturen verschwinden, auch unser Sinn f\u00fcr Ma\u00dfst\u00e4be tut\u2018s. Rhythmisch kommen noch die letzten Reste eines Pulses abhanden, harmonisch finden wir in den mikrotonal extrem gestauchten Akkorden keinen Halt, nichts, auf das wir sie beziehen k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>Diese totale Orientierungslosigkeit allerdings ist keine Katastrophe, sondern scheint wie ein Versprechen von grenzenloser Freiheit und Gl\u00fcck: \u201eIrgendwann ist alles richtig. Es gibt nichts Falsches mehr.\u201c<\/p>\n<p><em>Raoul M\u00f6rchen<\/em><\/p>\n            <\/div>\r\n        <\/div>\r\n    <\/div>\r\n<\/div>\r\n<div class=\"ce ce-accordion \">\n  <div class=\"container\">\n    <div class=\"row\">\n      <div class=\"col\">\n        <div class=\"accordion\"><div class=\"accordion-panel\" data-panel-id=\"besetzung\">\n    <div class=\"accordion-headline\">\n        <div class=\"accordion-headline-inner\">\n            <h4>Besetzung<span class=\"accordion-toggle-btn\"><\/span><\/h4>\n        <\/div>\n    <\/div>\n    <div class=\"accordion-content\">\n        <div class=\"accordion-content-inner\"><div class=\"ce ce-onecol \" >\r\n    <div class=\"container\">\r\n        <div class=\"row\">\r\n            <div class=\"col\">\r\n\t\t\t\t<p>Susanne Peters, Fl\u00f6te<br \/>\nPeter Veale, Oboe<br \/>\nCarl Rosman, Klarinette<br \/>\nJoshua Hyde, Saxophon<br \/>\nJames Aylward Fagott<\/p>\n<p>Christine Chapman, Horn<br \/>\nMarco Blaauw, Trompete<br \/>\nNathan Plante, Trompete<br \/>\nBruce Collings, Posaune<\/p>\n<p>Ulrich L\u00f6ffler, Keyboard<br \/>\nBenjamin Kobler, Keyboard<br \/>\nYaron Deutsch, E-Gitarre<br \/>\nDirk Rothbrust, Schlagzeug<\/p>\n<p>Rie Watanabe, Schlagzeug<br \/>\nThomas Meixner, Schlagzeug<br \/>\nRam\u00f3n Gardella, Schlagzeug<\/p>\n<p>Hannah Weirich, Violine<br \/>\nSara Cubarsi, Violine<br \/>\nAxel Porath, Viola<br \/>\nDirk Wietheger, Violoncello<br \/>\nFlorentin Ginot, Kontrabass<\/p>\n<p>Enno Poppe, Dirigent<\/p>\n            <\/div>\r\n        <\/div>\r\n    <\/div>\r\n<\/div>\r\n<\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 24. M\u00e4rz 2021 sendet der WDR 3 unser Konzert der Reihe Musikfabrik im WDR 75. Nach der Ausstrahlung ist es noch f\u00fcr 30 Tage in der Mediathek verf\u00fcgbar.<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":3138,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_relevanssi_hide_post":"","_relevanssi_hide_content":"","_relevanssi_pin_for_all":"","_relevanssi_pin_keywords":"","_relevanssi_unpin_keywords":"","_relevanssi_related_keywords":"","_relevanssi_related_include_ids":"","_relevanssi_related_exclude_ids":"","_relevanssi_related_no_append":"","_relevanssi_related_not_related":"","_relevanssi_related_posts":"","_relevanssi_noindex_reason":"","footnotes":""},"categories":[89,90],"tags":[100],"class_list":["post-6643","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-artikel","category-werktext","tag-musikfabrik-im-wdr"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.musikfabrik.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6643","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.musikfabrik.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.musikfabrik.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.musikfabrik.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.musikfabrik.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=6643"}],"version-history":[{"count":9,"href":"https:\/\/www.musikfabrik.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6643\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6655,"href":"https:\/\/www.musikfabrik.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6643\/revisions\/6655"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.musikfabrik.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/3138"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.musikfabrik.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=6643"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.musikfabrik.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=6643"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.musikfabrik.eu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=6643"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}