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	<title>Montagskonzert | Ensemble Musikfabrik</title>
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	<title>Montagskonzert | Ensemble Musikfabrik</title>
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	<item>
		<title>BINAH.CHOCHMAH</title>
		<link>https://www.musikfabrik.eu/de/blog/binah-chochmah/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mareike]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Nov 2025 19:00:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Video]]></category>
		<category><![CDATA[Montagskonzert]]></category>
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					<description><![CDATA[Aus dem Sephirot Zyklus von Sarah Nemtsov]]></description>
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				<p><strong>Sarah Nemtsov</strong> –<em> BINAH.CHOCHMAH</em> (2024)<br />
für Lupophon, Kontrabassklarinette und Plattenspieler</p>
<p>Martin Bliggenstorfer, Lupophon<br />
Carl Rosman, Kontrabassklarinette<br />
Hannah Weirich, Plattenspieler</p>
<p>Janet Sinica and Joalia Ellwanger, video/editing<br />
Stephan Schmidt, recording producer/editing</p>
<p>Liveaufnahme aus dem Studio des Ensemble Musikfabrik am 24. Februar 2025</p>
            </div>
        </div>
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			</item>
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		<title>Da&#8217;at</title>
		<link>https://www.musikfabrik.eu/de/blog/daat/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mareike]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Sep 2025 18:00:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Video]]></category>
		<category><![CDATA[Montagskonzert]]></category>
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					<description><![CDATA[Yaron Deutsch spielt Sarah Nemtsovs Stück Da'at aus dem Sephirot Zyklus.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="ce ce-twocol fullwidth bgr-yellow pb-medium pt-medium layout-8-4" >
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				<p><strong>Sarah Nemtsov</strong> – <em>Da&#8217;at</em> (2024)<br />
für E-Gitarre solo</p>
<p>Yaron Deutsch, E-Gitarre</p>
<p>Janet Sinica und Joalia Ellwanger, video/editing<br />
Stephan Schmidt, recording producer/editing</p>
<p>Live-Mitschnitt des Montagskonzerts <strong>Sephirot</strong> am<a href="https://www.musikfabrik.eu/de/kalender/montagskonzert-sephirot/" target="_blank" rel="noopener"> 24. Februar 2025</a></p>
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				<h3>Werktext</h3>            </div>
        </div>
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            <div class="col">
				<p>»Natürlich ist es vermessen, kabbalistische Konzepte zu «vertonen”. Unmöglich. Es war eine subjektive Annäherung–so habe ich auch Dinge konterkariert oder Fragen gestellt. Dabei muss man keine Kenntnis der Kabbala haben, um die Stücke zu hören oder zu »verstehen«. Am Ende sind es nur Klänge. Das ist das Wichtigste. Die Konzepte waren Inspiration für mich persönlich, sonst hätte ich diese Werke nicht auf diese Weise schreiben können.</p>
<p>Angesichts der immer katastrophaleren Lage der Welt, all der Zerstörung und Gewalt–man kann sich Walter Benjamins Engel der Geschichte in dieser Zeit denken–war diese künstlerische Beschäftigung vielleicht auch Trost oder Rückzug oder Rückhalt. (If only.)”</p>
<p>DA’AT (2024) für Solo-E-Gitarre. Nur Hände und Instrument (und Fußpedale). Die Skordatur der Saiten ermöglicht besondere harmonische Klangräume. Ein inneres Wissen. Wer durch Feuer, wer durch Wasser. Gewidmet und komponiert für Yaron Deutsch.<br />
(Sarah Nemtsov)</p>
            </div>
        </div>
    </div>
</div>
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			</item>
		<item>
		<title>27. Juni 2009</title>
		<link>https://www.musikfabrik.eu/de/blog/27-juni-2009/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mareike]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Sep 2025 18:00:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Video]]></category>
		<category><![CDATA[Montagskonzert]]></category>
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					<description><![CDATA[Carl Rosman spielt Aaron Cassidys "27. Juni 2009". Eine Liveaufnahme der Uraufführung]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="ce ce-twocol fullwidth bgr-yellow pb-medium pt-medium layout-8-4" >
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				<p><strong>Aaron Cassidy</strong> – <em>27. Juni 2009</em> (2020 &#8211; 21)<br />
für Es-Klarinette</p>
<p>Carl Rosman, Klarinette</p>
<p>Janet Sinica, video/editing<br />
Stephan Schmidt, recording producer/editing</p>
<p>Liveaufnahme von der Uraufführung beim <a href="https://www.musikfabrik.eu/de/kalender/montagskonzert-in-nomines/" target="_blank" rel="noopener">Montagskonzert</a> „In Nomines“ am 2.10.2023.</p>
            </div>
        </div>
    </div>
</div>
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            <div class="col">
				<h3>Werktext</h3>            </div>
        </div>
    </div>
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            <div class="col">
				<p>Die übermalten Fotografien von Gerhard Richter faszinieren mich schon lange. Als Sammlung sind sie merkwürdig – in mancher Hinsicht sind sie informell, spontan, beiläufig und sogar substanzlos; in anderer Hinsicht sind sie gewalttätig, unversöhnlich, abweisend, sogar brutal. Diese Gemälde sind Miniaturen – einfache Schnappschüsse, in der Regel 10 x 15 cm -, aber es gibt etwas an dem Missverhältnis zwischen dem Maßstab der übermalten Schicht und dem Maßstab der Teile der fotografischen Bilder, die durchscheinen, das einen Eindruck von etwas ziemlich Massivem vermittelt. Die Farbe überwältigt, verdrängt, verwischt. Im Zusammenhang mit den Proportionen des Fotos nehmen die einfachen, verschmierten Farbschichten oft eine extreme, gigantische Präsenz an.</p>
<p>Für mich werden die Spannungen und Mehrdeutigkeiten in diesen Beziehungen zwischen Farbe und Fotografie in den übermalten Werken Richters, die Menschen und insbesondere Gesichter zeigen, noch deutlicher. Einige der übermalten Werke bleiben ziemlich abstrakt, und ihre Spannungen zwischen den Schichten sind zwar faszinierend, bleiben aber weitgehend konzeptuell. Aber wenn das ursprüngliche Thema der zugrunde liegenden Fotografie ein Gesicht, eine Person ist, wird das Ausmaß der Kollision viel schwerer, bedrohlicher, rücksichtsloser.</p>
<p><a href="https://www.gerhard-richter.com/en/art/overpainted-photographs/people-74/27-juni-2009-17890/?&amp;categoryid=74&amp;p=4&amp;sp=32" target="_blank" rel="noopener"><em>27. Juni 2009</em></a> (die Titel geben einfach das Datum der Ausführung an) ist eines der fesselndsten Bilder dieser Serie. Es ist – oder war – ein Porträt, eine Nahaufnahme eines Gesichts, die so beschnitten ist, dass das Gesicht fast die gesamte linke Hälfte des Bildes ausfüllt. Über dem Gesicht befindet sich ein dicker, gezogener Klumpen leuchtend roter Farbe, der ebenfalls den größten Teil der linken Seite der Leinwand ausfüllt, so dass nur ein kleiner Splitter des Auges und der Augenbraue sowie ein winziges Stück des Kieferumrisses sichtbar bleiben. Die rechte Seite der Leinwand ist in gewisser Weise nicht weniger streng: Was ein entfernter, verschwommener, neutraler blaugrauer Hintergrund war, ist hier mit roten und grünen Streifen bedeckt, die weniger dicht in der Textur und fast gitterartig sind, aber in gewisser Weise macht die Tatsache, dass diese Seite ein wenig mehr von dem ursprünglichen Bild darunter enthüllt, die Undurchsichtigkeit des dicken Rots auf der linken Seite noch verheerender, kraftvoller, unvermeidlicher. Aber es ist auch wichtig, dass klar ist, dass diese beiden Hälften sowohl unkontrolliert als auch unmanipuliert sind &#8211; ihre Muster, Formen, Farbtöne und Texturen sind allesamt nur Nebenprodukte einfacher, sogar ungeschickter Gesten: schnell, improvisiert, unbestimmt. (Offenbar drückt Richter die Fotografie manchmal sogar mit dem Gesicht nach unten in die Farbe, so dass er nicht einmal genau weiß, was das Ergebnis sein wird.)</p>
<p>Diese übermalten Fotos von Menschen haben für mich während der Pandemie eine besondere Bedeutung erlangt. Das Gefühl der Auslöschung – von Menschen, Erinnerungen, Erfahrungen, Umgebungen, ernsten und unbedeutenden Interaktionen – war überwältigend. Die eigenen Erfahrungen mit der Menschheit sind pulverisiert, verstümmelt, distanziert, vergessen, virtuell. Gesichter werden verdeckt &#8211; natürlich im wörtlichen Sinne, aber auch im übertragenen Sinne, emotional, erfahrungsgemäß.</p>
<p><em>27. Juni 2009</em> wurde von Carl Rosman in Auftrag gegeben, einem alten Freund, mit dem ich die große Freude hatte, in vielen verschiedenen Kontexten zusammenzuarbeiten, und das nun schon seit über 20 Jahren. Er hat in meinem musikalischen Leben eine überragende Rolle gespielt – und tut dies auch weiterhin -, wofür ich ihm sehr dankbar bin. Die Auftragskomposition wurde durch die Unterstützung des Landes Nordrhein-Westfalen ermöglicht und ist Carl anlässlich seines 50. Geburtstags gewidmet.<br />
<a href="https://aaroncassidy.com/product/27juni2009/" target="_blank" rel="noopener"><em>Aaron Cassidy</em></a></p>
            </div>
        </div>
    </div>
</div>
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			</item>
		<item>
		<title>Kölner Klarinette</title>
		<link>https://www.musikfabrik.eu/de/blog/koelner-klarinette/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mareike]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Jun 2025 08:59:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Video]]></category>
		<category><![CDATA[Montagskonzert]]></category>
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					<description><![CDATA[Livemitschnitt von Michael Finnissys "Kölner Klarinette"]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="ce ce-twocol fullwidth bgr-yellow pb-medium pt-medium layout-8-4" >
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				<p><strong>Michael Finnissy</strong> – <em>Kölner Klarinette</em> (2022)<br />
für Klarinette solo</p>
<p>Carl Rosman, Klarinette</p>
<p>Janet Sinica, video/editing<br />
Stephan Schmidt, recording producer/editing</p>
<p>Live recording of our <a href="https://www.musikfabrik.eu/de/kalender/montagskonzert-in-nomines/" target="_blank" rel="noopener">Montagskonzert</a> &#8222;In Nomines&#8220; on 2.10.2023</p>
            </div>
        </div>
    </div>
</div>
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			</item>
		<item>
		<title>MONTAGSKONZERT – FIGURE – GROUND</title>
		<link>https://www.musikfabrik.eu/de/blog/montagskonzert-figure-ground/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mareike]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Dec 2024 12:25:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Video]]></category>
		<category><![CDATA[Montagskonzert]]></category>
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					<description><![CDATA[Livestream und Programmtexte des Montagskonzerts am 9. Dezember 2024]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="ce ce-twocol fullwidth layout-8-4" >
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				            </div>
            <div class="col col-custom-2">
				<p><strong>Georgina Bowden</strong> – <em>Figure – Ground </em>(2024)<br />
für Oboe, Horn und Kontrabass</p>
<p><strong>Dylan Lardelli</strong> – <em>The Giving Sea </em>(2024)<br />
für Englischhorn/Oboe, Horn und Kontrabass</p>
<p><strong>Juliet Palmer</strong> – <em>a blur of lichens</em> (2024)<br />
für Oboe, Horn und Kontrabass</p>
<p><strong>Gordon Williamson</strong> – <i>Odd Throuple</i> (2024)<br />
für Englischhorn/Oboe, Horn und Kontrabass</p>
<p><a href="https://www.musikfabrik.eu/de/ensemble/mitglieder/peter-veale/">Peter Veale</a>, Oboe, Englischhorn<br />
<a href="https://www.musikfabrik.eu/de/ensemble/mitglieder/christine-chapman/">Christine Chapman</a>, Horn<br />
<a href="https://www.musikfabrik.eu/de/ensemble/mitglieder/florentin-ginot/">Florentin Ginot</a>, Kontrabass</p>
<p>Janet Sinica, Kamera<br />
Stephan Schmidt, Aufnahmeleitung</p>
            </div>
        </div>
    </div>
</div>
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				<h1>Programmtexte</h1>            </div>
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        <div class="accordion"><div class="accordion-panel" data-panel-id="georgina-bowden-figure-ground-2024">
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            <h4>Georgina Bowden – Figure – Ground (2024)<span class="accordion-toggle-btn"></span></h4>
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            <div class="col">
				<p>Als Resultat von Gedanken über Verletzlichkeit, Beständigkeit und Abwesenheit entstand Figure &#8211; Ground aus meinen eigenen phänomenologischen Zeichnungen eines Spaziergangs um die mächtige Erhebung des Uluru im Zentrum Australiens.<br />
<em>Georgina Bowden</em></p>
            </div>
        </div>
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</div>
</div></div></div><div class="accordion-panel" data-panel-id="dylan-lardelli-the-giving-sea-2024">
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            <h4>Dylan Lardelli – The Giving Sea (2024)<span class="accordion-toggle-btn"></span></h4>
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        <div class="row">
            <div class="col">
				<p>Dieses Werk, das ozeanische Elemente wie Tiefe, Dichte, Bewegung und Trennung aufgreift, bezieht sich auf das Meer als ein vorherrschendes Thema des Traums und der spirituellen Evokation. Die Entfaltung des Stücks ruft zeitliche Elemente eines sich verändernden Meeres hervor, zusammen mit dem ihm innewohnenden Potenzial der Fragmentierung der Erzählung.<br />
<em>Dylan Lardelli</em></p>
            </div>
        </div>
    </div>
</div>
</div></div></div><div class="accordion-panel" data-panel-id="juliet-palmer-a-blur-of-lichens-2024">
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        <div class="accordion-headline-inner">
            <h4>Juliet Palmer – a blur of lichens (2024)<span class="accordion-toggle-btn"></span></h4>
        </div>
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    <div class="container">
        <div class="row">
            <div class="col">
				<p><em>A blur of lichens</em> ist meinem verstorbenen Großvater Frank gewidmet, einem Naturschützer, der sich im Alter von 96 Jahren in die Welt der Flechten verliebte. Der fast blinde Frank studierte die Bilder in Bibliotheksbüchern mit Hilfe von hellem Licht, Lupen und riesigen Brillen. Während die Seiten verschwammen, sich in der Schärfe verschoben und unscharf wurden, fesselte die Welt der bescheidenen Flechten mit ihrer Textur, ihren Farben und Mustern die Fantasie meines Großvaters.<br />
Wenn ich diese Erinnerung an meinen Großvater auseinandernehme, stellt sich für mich die Frage nach dem Verschwimmen anderer Grenzen. Wie viel von dem, was ich bin, habe ich von meinem Großvater geerbt? Wie verwandelt sich Licht in Farbe? Wie ist es, als Flechte an der Schnittstelle von Zersetzung und Aufbau zu leben? Wo endet der Fels und wo beginnt der Himmel? Wo wird mein Atem zu der Luft, die Sie atmen?<br />
Inspiriert durch Flechten als symbiotische Beziehungen zwischen Pilzen, Algen und Bakterien, bietet <em>a blur of lichens</em> Strukturen und Vokabular, um musikalische Gegenseitigkeit zu unterstützen. Jede Iteration entsteht frisch aus dem Moment ihrer Entstehung heraus. <em>A blur of lichens</em> wurde von Gordon Williamson mit Unterstützung des Ontario Arts Council in Auftrag gegeben.<br />
<em>Juliet Palmer</em></p>
            </div>
        </div>
    </div>
</div>
</div></div></div><div class="accordion-panel" data-panel-id="gordon-williamson-odd-throuple-2024">
    <div class="accordion-headline">
        <div class="accordion-headline-inner">
            <h4>Gordon Williamson – Odd Throuple (2024)<span class="accordion-toggle-btn"></span></h4>
        </div>
    </div>
    <div class="accordion-content">
        <div class="accordion-content-inner"><div class="ce ce-onecol " >
    <div class="container">
        <div class="row">
            <div class="col">
				<p>Die Instrumentierung für dieses Stück ist inspiriert von meiner jüngsten Komposition <em>Odd Couples</em>, einer Reihe von 24 Miniaturen für ungewöhnliche und unerwartete musikalische Paarungen. Ich fand, dass die Herausforderung, für eine selten (wenn überhaupt?) gehörte Kombination von Instrumenten zu komponieren, sehr schnell zu einer fruchtbaren und konzentrierten Erkundung der wenigen gemeinsamen Klangfarbenbereiche wird, die die Instrumente gemeinsam haben. Für mich bleibt es eine spannende Idee, da ich sonst nicht auf diese besonderen Klangfarbenkombinationen gestoßen wäre: Die Inspiration des Stücks liegt in der Instrumentierung selbst.<br />
Indem <em>Odd Throuple</em> die Idee auf ein Trio ausweitet, erforscht es einige Schnittpunkte des Trios aus verschiedenen Perspektiven und musikalischen Charakteren und ermöglicht es uns, diese Instrumente in einem neuen Kontext neu zu entdecken.<br />
<em>Gordon Williamson</em></p>
            </div>
        </div>
    </div>
</div>
</div></div></div></div></div></div></div></div>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die Stimmen hörbar machen</title>
		<link>https://www.musikfabrik.eu/de/blog/die-stimmen-hoerbar-machen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redakteur 1]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Feb 2024 09:52:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Montagskonzert]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.musikfabrik.eu/?p=12807</guid>

					<description><![CDATA[Interview mit Marco Blauuw zu seinem nächsten Montagskonzert "In the Cage" ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="ce ce-onecol " >
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        <div class="row">
            <div class="col">
				<p>Marco Blauuw im Gespräch zu seinem Montagskonzert &#8222;<a href="https://www.musikfabrik.eu/de/kalender/montagskonzert-ukraine/" target="_blank" rel="noopener">In the Cage</a>&#8222;– über seine Beweggründe sich mit zeitgenössischer Musik aus der Ukraine zu beschäftigen und seine Zusammenarbeit mit den Komponist*innen Anna Arkushyna, Anton Koshelev und Anna Korsun:</p>
            </div>
        </div>
    </div>
</div>
<div class="ce ce-twocol pt-small" >
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        <div class="row">
            <div class="col col-custom-1">
				<p><i><span style="font-weight: 400;">Warum beschäftigst du dich jetzt mit Künstler*innen und Komponist*innen zeitgenössischer Musik aus der Ukraine?</span></i></p>
<p><b>Marco Blaauw: </b><span style="font-weight: 400;">Es ist schon zehn Jahre her, dass die Krim überfallen wurde. Und jetzt hat sich seit zwei Jahren der Krieg über das ganze Land ausgebreitet und eigentlich ist die ganze Welt mehr oder weniger involviert. Es wird aber immer weniger in den Medien thematisiert, so meine Empfindung.<br />
</span><span style="font-weight: 400;">Ich selber habe das Gefühl, dass wir als Zuschauerinnen und Zuschauer nicht so richtig wissen, was wir tun können.<br />
</span><span style="font-weight: 400;">Ich glaube, unsere mächtigste Waffe gegen den Krieg ist vielleicht die Kultur, in unserem Fall die Musik.<br />
</span><span style="font-weight: 400;">Deswegen habe ich seit dem Überfall auf die Ukraine im Februar 22, angefangen, mich viel mehr mit der Neuen Musik aus der Ukraine zu beschäftigen. Ich habe dafür auch Hilfe bekommen unter anderem von <a href="https://www.annakorsun.com/" target="_blank" rel="noopener">Anna Korsun</a> – sie hat mir eine Art Wegweiser gegeben.<br />
</span><span style="font-weight: 400;">Ich war auch der Ansicht, dass es gut und wichtig wäre, Komponist*innen aktiv zu beauftragen.<br />
</span><span style="font-weight: 400;">Anfangs konnte ich mit einem eigenen Budget Anton Koshelev einen kleinen Auftrag geben. Adrian Mokanu bekam danach einen, finanziert von der <a href="https://iandifoundation.org/" target="_blank" rel="noopener">I&amp;I foundation</a> und uraufgeführt im Rahmen des Konzerts “<a href="https://www.musikfabrik.eu/de/kalender/wavespace-madrigale/" target="_blank" rel="noopener">Wavespace</a>” im letzten November. Mithilfe der <a href="https://www.kunststiftungnrw.de/" target="_blank" rel="noopener">Kunststiftung NRW</a> konnte ich dann Aufträge an Anna Korsun, Anna Arkushyna und einen weiteren an Anton Koshelev vergeben. </span></p>
<p><i><span style="font-weight: 400;">Wie ist die Zusammenarbeit bisher?</span></i></p>
<p><b>MB:</b><span style="font-weight: 400;"> Die Arbeit von Anton Koshelev wird sehr bestimmt von den Folgen des Krieges. Er musste sein Zuhause in Odessa verlassen und konnte in der Schweiz aufgenommen werden. Die Hochschule Luzern hat ihm geholfen, dort eine Wohnung zu finden und sein Leben langsam aufzubauen. Aber ich merke, wie schwer das ist. Die Arbeit kommt dementsprechend langsam voran. Er hat vieles vor, aber es ist sehr schwierig, in diesen Umständen etwas konkret umzusetzen. Es ist ja klar, wenn deine Wurzeln aus der Erde gezogen werden, dann hat man wenig Halt und man schwimmt erstmal im Geist und auch im Körper. Man kann gar kein Fuß fassen – die Familie ist weit weg, die Sprache ist fremd, die Kultur ist fremd. &#8222;Wo bin ich?&#8220; ist die große Frage. Das äußert sich in seinem Fall auch im Komponieren, indem er ständig nach der richtigen Sprache sucht. Wir stehen seit 2022 oft im Austausch. Er hat mir immer wieder Skizzen geschickt, über die wir sprachen, die ich auch versucht habe aufzuführen – ein Konzert gab es auch schon.<br />
</span><span style="font-weight: 400;">In der ersten Fassung seines Solowerks </span><i><span style="font-weight: 400;">Lonely courage</span></i><span style="font-weight: 400;"> hat er bewusst zwei ganz unterschiedliche Notationsweisen benutzt. Eine Grafische, in der auch viel Sprache enthalten war, und eine, so wie wir es kennen, in konventioneller Notenschrift. Nach der ersten Probe war er damit unglücklich und hat weitergeforscht. Jetzt ist die Partitur eine Art Mischung von beiden Notationssprachen.<br />
</span><span style="font-weight: 400;">Auch mit <a href="https://www.annaarkushyna.com/" target="_blank" rel="noopener">Anna Arkushyna</a> ist die Zusammenarbeit super interessant. Sie ist eine sehr produktive Komponistin. Sie lebt in Graz und hat dort auch studiert. Bevor sie mit dem Trio </span><i><span style="font-weight: 400;">Crown Shyness</span></i><span style="font-weight: 400;"> anfing, war sie beim IRCAM in Paris.<br />
</span><span style="font-weight: 400;">Es ist das erste Mal, dass sie Kammermusik für Blechbläser komponiert. Man merkt an allem, dass sie schon sehr erfahren ist. Sie schreibt vor allem für Stimmen. Das, was sie sich für uns Blechbläser vorgestellt hat, ist sehr einzigartig, virtuos und farbenreich, war aber nicht alles physisch für uns umzusetzen. Nach der ersten Probe hat sie viel korrigiert und  umgeschrieben. Das ist aber normal in so einem Prozess. </span></p>
<p><i><span style="font-weight: 400;">Sind denn die Themen, die du vorhin angesprochen hast, z.B. Verlust und Entwurzelung, was gerade alle drei Komponisten umtreibt? </span></i></p>
<p><b>MB:</b><span style="font-weight: 400;"> Ich bin da sehr zögerlich.Es ist ja unser Blick auf die Situation. Wir schauen auf die Ukraine als ein großes Land, aber es ist natürlich ein Land mit vielen Kulturen und unterschiedlichen Sichtweisen, unterschiedlichen Beziehungen zum Krieg. Was, glaube ich, aber extrem wichtig ist und was wir als Musikfabrik vielleicht noch mehr machen können, ist, diese kulturellen Änderungen, Entwicklungen und Reaktionen auf den Krieg zu verstärken und thematisieren. Ich habe das Gefühl, wir könnten da noch viel mehr lernen und so vielleicht auch vielen Ukrainer*innen eine Stimme geben.</span></p>
            </div>
            <div class="col col-custom-2">
				<p><span style="font-weight: 400;">Es ist eine absolut grausame Situation, aus der es momentan eigentlich kaum einen Ausweg zu geben scheint. Und wie überlebt man eigentlich? Wie kann man alles was da passiert, so viel Destruktion, verarbeiten? Ich glaube immer noch, dass Musik ein ganz kräftiges Werkzeug ist, um Traumata zu verarbeiten, es kann helfen Abstand zu gewinnen und vielleicht sogar etwas zu verstehen, oder auch einfach nur Trost bieten. Ein Mensch braucht Trost und Schönheit, sonst gibt es keinen Grund mehr, in die Zukunft zu schauen.</span></p>
<p><i><span style="font-weight: 400;">Wir hören in dem Konzert zwei Werke von Anna Arkushyna &#8222;The Song of Future Human&#8220; aus dem Jahr 2015 und eine Uraufführung von &#8222;Crown Shyness&#8220; aus diesem Jahr. </span></i><i><span style="font-weight: 400;">Hast du schon in beide Stücke reingehört und kannst sagen, ob sich in ihrem Werk irgendwas verändert hat? Oder worin sie sich unterscheiden?</span></i></p>
<p><b>MB:</b><span style="font-weight: 400;"> Das würde ich die Komponistin gerne fragen. Ich kann das nicht momentan nicht beurteilen, aber das ist eine interessante Frage für sie bei der Einführung, bei der alle drei anwesend sein werden.<br />
</span><span style="font-weight: 400;">Ich habe viele Werke von ihr gehört und bin ihre Werkliste möglichst genau durchgegangen. Es ist viel zugänglich im Internet, auf YouTube und Soundcloud. Zusammen mit Maxime Morel habe ich Werke selektiert, was interessant und passend wäre. Und dann habe ich geguckt, was gerade im Ensemble zu uns passt. Also, wer von den Musiker*innen steht zur Verfügung und wie können wir Kolleg*innen involvieren. So wurde das Werk ausgesucht. </span></p>
<p><i><span style="font-weight: 400;">Und wie bist du auf Anna Korsun gekommen?</span></i></p>
<p><b>MB:</b><span style="font-weight: 400;"> Annas Werk kannte ich schon. Ich wusste, dass sie oft zum Unterrichten in Amsterdam ist. Ich finde sie ist eine super interessante Komponistin. Deswegen war es für mich relativ einfach, dort Kontakt herzustellen. Gesprochen haben wir uns direkt nach dem russischen Angriff im Jahr 2022 – was immer noch so absurd klingt, wenn man das sagt. Es kann doch nicht wahr sein, dass das wirklich passiert ist, aber es ist so.  Es ist danach auf einmal sehr viel in den Gang gekommen für die ukrainische Kultur. Ich befürchte aber, dass das Interesse nachlässt, weil der Krieg länger dauert. Es gibt aber überhaupt keinen Grund, da irgendwie nachzulassen. Ganz im Gegenteil: Wenn wir jetzt genauso viel investieren würden in die Kultur wie in Waffen, dann wäre ich sehr neugierig, was passieren würde. Auf menschlicher Ebene, aber auch für die Identität der Ukraine. Ich glaube, diese würde viel stärker dastehen, wenn sie mehr Präsenz hätte.</span></p>
<p><i><span style="font-weight: 400;">Ist das auch dein Ziel mit diesem Konzert? Die Präsenz der Ukraine steigern?</span></i></p>
<p><b>MB:</b><span style="font-weight: 400;"> Naja, also ein Montagskonzert kann nicht so viel bewegen. Aber es sind kleine Tropfen, winzig kleine Tropfen. Und für mich ist es persönlich super interessant, immer neue Kulturen kennenzulernen. Aber auch neue Komponist*innen kennenzulernen, neue Musiksprachen kennenzulernen und zu sehen, was wir da beitragen können.<br />
</span><span style="font-weight: 400;">Es geht in dem Konzert darum, die Stimmen hörbar zu machen.</span></p>
<p><a class="btn-cta" href="https://www.musikfabrik.eu/de/kalender/montagskonzert-ukraine/">Weitere Informationen</a></p>
<p><a class="btn-cta" href="https://www.youtube.com/live/KKXtor7ArjQ?si=tmm9MCpWP2slS2Zv">Zum Livestream</a></p>
            </div>
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    </div>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ballare</title>
		<link>https://www.musikfabrik.eu/de/blog/ballare/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redakteur 1]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Jan 2024 12:20:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Video]]></category>
		<category><![CDATA[Werktext]]></category>
		<category><![CDATA[Montagskonzert]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.musikfabrik.eu/?p=12676</guid>

					<description><![CDATA["Ballare" von Oxana Omelchuck zum und mit dem Video vom WM-Qualifikationsspiel 2012 Deutschland gegen Schweden ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="ce ce-twocol bgr-white pt-medium layout-8-4" >
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            <div class="col col-custom-1">
				<p>&nbsp;</p>
            </div>
            <div class="col col-custom-2">
				<p><strong>Oxana Omelchuk</strong> – <em>Ballare</em> (2014)<br />
für vier Schlagzeuge und Video<br />
Visualisierung: Jens Standke</p>
<p>Schlagquartett Köln<br />
<a href="https://www.musikfabrik.eu/de/ensemble/mitglieder/dirk-rothbrust/">Dirk Rothbrust</a><br />
Thomas Meixner<br />
Boris Müller<br />
Achim Seyler</p>
<p>Janet Sinica, Video und Bearbeitung<br />
Martin Schmitz, Licht<br />
Stephan Schmidt, Aufnahmeleiter</p>
<p>Liveaufnahme vom Montagskonzert am <a href="https://www.musikfabrik.eu/de/kalender/montagskonzert-shostakovich-and-football/">11. Dezember 23</a></p>
            </div>
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				<h3 class="p2">Oxana Omelchuk – <em>Ballare</em> (2014)</h3>
<p class="p3">In <i>Ballare</i> erweitert Omelchuk ihr Kompositionsmaterial um die Bildebene. In diesem Fall um ein Video mit dem hochemotionalen WM-Qualifikationsspiel Deutschland gegen Schweden aus dem Jahr 2012, das in die Geschichte einging. Zur Erinnerung: Deutschland führte nach einer Stunde 4:0 und kassierte dann innerhalb von dreißig Minuten vier Gegentore.</p>
<p class="p3">Augenzwinkernd, aber nach einer strengen seriellen Methode hat sie &#8211; zusammen mit dem Visualisierungskünstler Jens Standke &#8211; in mühevoller Kleinarbeit mithilfe eines speziellen digitalen Verfahrens bestimmte Bewegungsmuster herausgefiltert, um sie in Musik umzusetzen.</p>
<p class="p3">Einzel- und Mannschaftsaktionen wurden so zu Solo- und Ensemblestücken. Jeder Ballberührung, jedem Ballkontakt, jeder Gestikulation der beteiligten Spieler wurde ein Klang zugeordnet und so ein rhythmisches Muster ermittelt, das in eine bestimmte Metrik eingebunden wurde.</p>
<p class="p3">Die so gewonnene hochkomplexe rhythmische Struktur und die dazugehörige Videosequenz werden mehrmals wiederholt, dabei aber immer wieder neu beleuchtet &#8211; sowohl klanglich durch die vier Schlagzeuger und ihren riesigen Instrumentenpark als auch visuell.</p>
            </div>
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    </div>
</div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
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		<title>Montagskonzert &#8211; Moondog / Andi Toma</title>
		<link>https://www.musikfabrik.eu/de/blog/montagskonzert-moondog-andi-toma/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mareike]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Dec 2023 12:26:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Video]]></category>
		<category><![CDATA[Montagskonzert]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.musikfabrik.eu/?p=12542</guid>

					<description><![CDATA[Livestream von unserem Montagskonzert mit Andi Toma (Mouse on Mars)]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="ce ce-twocol fullwidth bgr-white pt-medium" >
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				            </div>
            <div class="col col-custom-2">
				<p><strong><span dir="ltr" role="presentation">Moondog </span></strong><span dir="ltr" role="presentation">–</span><br role="presentation" /><em><span dir="ltr" role="presentation">Archey Proto – Cosmos I</span></em><br role="presentation" /><em><span dir="ltr" role="presentation">Archey Proto</span></em><br role="presentation" /><em><span dir="ltr" role="presentation">Prologue to Archey Proto</span></em><br role="presentation" /><em><span dir="ltr" role="presentation">Cosmic Meditation No. 2</span></em><br role="presentation" /><br role="presentation" /><span dir="ltr" role="presentation">Andi Toma, Elektronik</span><br role="presentation" /><span dir="ltr" role="presentation">Ensemble Musikfabrik</span><br role="presentation" /><span dir="ltr" role="presentation">Helen Bledsoe, Flöte</span><br role="presentation" /><span dir="ltr" role="presentation">Peter Veale, Oboe</span><br role="presentation" /><span dir="ltr" role="presentation">Carl Rosman, Klarinette</span><br role="presentation" /><span dir="ltr" role="presentation">Marco Blaauw, Trompete</span><br role="presentation" /><span dir="ltr" role="presentation">Maxime Morel, Tuba </span><br role="presentation" /><span dir="ltr" role="presentation">Benjamin Kobler, Klavier</span><br role="presentation" /><span dir="ltr" role="presentation">Dirk Rothbrust, Schlagzeug</span><br role="presentation" /><span dir="ltr" role="presentation">Hannah Weirich, Violine</span><br role="presentation" /><span dir="ltr" role="presentation">Axel Porath, Viola</span><br role="presentation" /><span dir="ltr" role="presentation">Dirk Wietheger, Violoncello</span></p>
            </div>
        </div>
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				<h1>Texte</h1>            </div>
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            <h4>Archey Proto<span class="accordion-toggle-btn"></span></h4>
        </div>
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            <div class="col">
				<p><span dir="ltr" role="presentation">ZU ARCHEY PROTO</span><br role="presentation" /><span dir="ltr" role="presentation">Das Urbild und der Prototyp von Allem in Einem und Einem in Allem ist </span><br role="presentation" /><span dir="ltr" role="presentation">Er, der Kopf von Sechs und das Herz von Sechsundneunzig, der Kopf und </span><br role="presentation" /><span dir="ltr" role="presentation">das Herz von Zweiundneunzig, die ihren Kick en masse durch den </span><br role="presentation" /><span dir="ltr" role="presentation">Handel mit super-sub-atomaren Tricks bekommen, </span><br role="presentation" /><span dir="ltr" role="presentation">alles Teil und Bestandteil der Kosmischen Persönlichkeit, die den Namen </span><br role="presentation" /><span dir="ltr" role="presentation">Archey Proto trägt, eher respektlos abgekürzt von den wenigen, die ihren </span><br role="presentation" /><span dir="ltr" role="presentation">Kleinen Riesen lieben, der sich in einem irdischen Ruhm sonnt, der die </span><br role="presentation" /><span dir="ltr" role="presentation">Größe, aber nicht die Bedeutung der Milbe übertrifft, </span><br role="presentation" /><span dir="ltr" role="presentation">die sich nicht unter die super-sub-atomaren Welten mischt, um dafür zu </span><br role="presentation" /><span dir="ltr" role="presentation">sorgen, dass sie das Archey-Protokoll durchsetzen. </span><br role="presentation" /><span dir="ltr" role="presentation">Der Herrscher des Roosts regiert per Dekret.</span></p>
            </div>
        </div>
    </div>
</div>
</div></div></div><div class="accordion-panel" data-panel-id="cosmic-meditation-no-2">
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            <h4>Cosmic Meditation NO. 2<span class="accordion-toggle-btn"></span></h4>
        </div>
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            <div class="col">
				<p><span dir="ltr" role="presentation">DER KOSMOS</span><br role="presentation" /><span dir="ltr" role="presentation">Beschreiben Sie ihn! Nicht indem man sagt, was er ist, sondern was er </span><br role="presentation" /><span dir="ltr" role="presentation">nicht ist. Kein Geschlecht, keine Zeitform, kein Wort und kein Adjektiv </span><br role="presentation" /><span dir="ltr" role="presentation">könnte jemals sagen: </span><br role="presentation" /><span dir="ltr" role="presentation">&#8222;Kein Etwas, kein Nichts, keine Ursache, kein Synonym für Universum.&#8220; </span><br role="presentation" /><span dir="ltr" role="presentation">Die Inseluniversen sind so zahlreich wie Wassertropfen im Kosmischen </span><br role="presentation" /><span dir="ltr" role="presentation">Meer, Sideria selbst, ohne Meeresgrund, Brandung oder Ufer.</span><br role="presentation" /><span dir="ltr" role="presentation"> Ich fürchte, ich stecke zu tief drin und schwimme wie ein Fisch ohne </span><br role="presentation" /><span dir="ltr" role="presentation">Flosse, und das alles nur wegen meines Vokabulars, das die Sache noch </span><br role="presentation" /><span dir="ltr" role="presentation">schlimmer macht. </span><br role="presentation" /><span dir="ltr" role="presentation">&#8222;Keine Größe impliziert kein Maß, impliziert keine Begrenzung.&#8220; </span><br role="presentation" /><span dir="ltr" role="presentation">Wenn ich darf, stelle ich die Frage nach dem &#8222;Wie&#8220;, bevor ich es wage, die </span><br role="presentation" /><span dir="ltr" role="presentation">Fragen nach dem &#8222;Warum&#8220; und &#8222;Was&#8220; zu stellen.</span></p>
            </div>
        </div>
    </div>
</div>
</div></div></div></div></div></div></div></div>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Helen Bledsoe &#038; Petros Ovsepyan</title>
		<link>https://www.musikfabrik.eu/de/blog/helen-bledsoe-petros-ovsepyan/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redakteur 1]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Nov 2023 10:02:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Porträt]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>
		<category><![CDATA[Montagskonzert]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.musikfabrik.eu/?p=12382</guid>

					<description><![CDATA[Die Geschichte von Helen Bledsoe und Petros Ovsepyan]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="ce ce-onecol pt-medium" >
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        <div class="row">
            <div class="col">
				<p>Am 6. November wird beim Montagskonzert <em>Airs Between</em>, das neue Stück von Petros Ovsepyan, uraufgeführt. Kuratorin Helen Bledsoe erzählt, wie sie den armenisch-amerikanischen Komponisten während ihres Studiums kennenlernte:</p>
<p>&#8222;Petros und ich haben zur gleichen Zeit an der Indiana University in Bloomington studiert. Wir lernten uns dort 1988 kennen, er studierte Komposition bei Claude Baker und ich spielte im Ensemble für zeitgenössische Musik. Petros wuchs in der ehemaligen Sowjetunion auf, er sprach also Russisch. Da ich im Nebenfach Slawistik studierte, fühlte ich mich geehrt, als ich mit ihm und den anderen russischsprachigen Studenten abhängen konnte, sie waren sehr geduldig mit meinen Versuchen, Russisch zu sprechen!</p>
<p>Jahre später kam ich an meinem ersten Unterrichtstag in Amsterdam an, und die erste Person, die ich in der Kantine sah, war Petros! Es war völlig unerwartet, ein vertrautes Gesicht zu sehen. Wir unterhielten uns viel, und ich lernte schließlich seine Musik als Interpret kennen &#8211; zunächst seine <em>IV</em> für Flöte, Klarinette und Trompete und <em>The C of Love</em> für Flöte und Gitarre. Im Jahr 2014 habe ich sein <em>Precipitate/Reciperated für Flöte</em> hier im Studio der Musikfabrik uraufgeführt.&#8220;</p>
<p><em>Helen Bledsoe</em></p>
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				            </div>
            <div class="col col-custom-2">
				<p><strong>Petros Ovsepyan</strong> – <em>Precipitate/Reciperated </em>(2013)<br />
für Flöte solo</p>
<p><a href="https://www.musikfabrik.eu/de/ensemble/mitglieder/helen-bledsoe/">Helen Bledsoe</a>, Flöte</p>
<p>Valerij Lisac, Video und Schnitt<br />
Florian Zwißler, Tonaufnahme</p>
<p>Aufnahme im Studio des Ensemble Musikfabrik vom 14. Dezember 2014</p>
            </div>
        </div>
    </div>
</div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Paper Piece &#8211; Ein Weihnachtsgeschenk an die Familie</title>
		<link>https://www.musikfabrik.eu/de/blog/paper-piece-ein-weihnachtsgeschenk-an-die-familie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redakteur 1]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Mar 2023 10:54:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>
		<category><![CDATA[Rückblick]]></category>
		<category><![CDATA[Montagskonzert]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.musikfabrik.eu/?p=11294</guid>

					<description><![CDATA[Liveaufnahme von Benjamin Pattersons "Paper Piece" gespielt von Marco Blauuw, Benjamin Kobler und Dirk Rothbrust]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="ce ce-twocol fullwidth bgr-yellow pt-xlarge" >
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				<p>&nbsp;</p>
            </div>
            <div class="col col-custom-2">
				<p><strong>Benjamin Patterson</strong> – <em>Paper Piece</em> (1960)<br />
für 3 Spieler</p>
<p><a href="https://www.musikfabrik.eu/de/ensemble/mitglieder/marco-blaauw/">Marco Blaauw</a><br />
<a href="https://www.musikfabrik.eu/de/ensemble/mitglieder/benjamin-kobler/">Benjamin Kobler</a><br />
<a href="https://www.musikfabrik.eu/de/ensemble/mitglieder/dirk-rothbrust/">Dirk Rothbrust</a></p>
<p>Janet Sinica, Video/Schnitt<br />
Stephan Schmidt, Aufnahmeleiter<br />
Martin Schmitz, Licht<br />
Liveaufnahme vom Montagskonzert &#8222;UMA BOLA E UM SOL POBRE&#8220; im Oktober 2022</p>
            </div>
        </div>
    </div>
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        <div class="row">
            <div class="col col-custom-1">
				<p>Vergangenen Oktober spielten bei einem unserer Montagskonzerte <a href="https://www.musikfabrik.eu/de/ensemble/mitglieder/marco-blaauw/">Marco Blauuw</a>, <a href="https://www.musikfabrik.eu/de/ensemble/mitglieder/benjamin-kobler/">Benjamin Kobler</a> und <a href="https://www.musikfabrik.eu/de/ensemble/mitglieder/dirk-rothbrust/">Dirk Rothbrust</a> das Werk <em>Paper Piece</em> von Benjamin Patterson. Dieses Stück hat eine faszinierende Geschichte:</p>
<p>Während seines Aufenthalts in Köln im Dezember 1960 schrieb Benjamin Patterson einen Brief an seine Eltern in Pittsburgh und schickte ihnen die Partitur seiner neuesten Komposition namens &#8222;<em>Paper Piece</em>&#8222;. Diese Arbeit war für Patterson, der eigentlich klassisch ausgebildeter Kontrabassist war, eine radikale Neuerung und forderte fünf Performer auf, verschiedene Blätter Papier zu schütteln, zerbrechen, zerknüllen, reiben, schrubben, drehen, pusten und knallen.</p>
<p>Da er Weihnachten nicht zu Hause verbringen konnte, hoffte er, dass seine Familie das Stück in seiner Abwesenheit mit Geschenkpapier von ausgepackten Geschenken aufführen würde, um Freude und Vergnügen zu haben (&#8222;However save all the christmas papers, wripping, newspapes, etc. and then you can present it to yourselves, when I send the copy.&#8220;) .</p>
<p>Diese frühe Version von <em>Paper Piece</em> wurde später zu einem Standard auf Fluxus-Festivals in den 1960er und 1970er Jahren und verkörperte den Geist der Großzügigkeit und der Suche nach leicht zugänglichen Materialien und Prozessen, die Pattersons Performance- und bildender Kunst inspirierten.</p>
<p>&nbsp;</p>
            </div>
            <div class="col col-custom-2">
				<figure id="attachment_11296" aria-describedby="caption-attachment-11296" class="wp-caption aligncenter"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-11296" src="https://www.musikfabrik.eu/wp-content/uploads/2023/03/Bildschirm­foto-2023-03-13-um-09.02.16-239x300.png" alt="Benjamin Patterson. Paper Piece. 1960 ©Ben Petterson" width="470" height="591" srcset="https://www.musikfabrik.eu/wp-content/uploads/2023/03/Bildschirm­foto-2023-03-13-um-09.02.16-239x300.png 239w, https://www.musikfabrik.eu/wp-content/uploads/2023/03/Bildschirm­foto-2023-03-13-um-09.02.16.png 689w" sizes="(max-width: 470px) 100vw, 470px" /><figcaption id="caption-attachment-11296" class="wp-caption-text">© Ben Petterson</figcaption></figure>
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    </div>
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				<figure id="attachment_11306" aria-describedby="caption-attachment-11306" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" class=" wp-image-11306" src="https://www.musikfabrik.eu/wp-content/uploads/2023/03/Bildschirm­foto-2023-03-13-um-09.47.17-235x300.png" alt="Petterson - Paper Piece Partitur ©Ben Petterson" width="470" height="600" srcset="https://www.musikfabrik.eu/wp-content/uploads/2023/03/Bildschirm­foto-2023-03-13-um-09.47.17-235x300.png 235w, https://www.musikfabrik.eu/wp-content/uploads/2023/03/Bildschirm­foto-2023-03-13-um-09.47.17-803x1024.png 803w, https://www.musikfabrik.eu/wp-content/uploads/2023/03/Bildschirm­foto-2023-03-13-um-09.47.17-768x980.png 768w, https://www.musikfabrik.eu/wp-content/uploads/2023/03/Bildschirm­foto-2023-03-13-um-09.47.17.png 961w" sizes="(max-width: 470px) 100vw, 470px" /><figcaption id="caption-attachment-11306" class="wp-caption-text">©Ben Petterson</figcaption></figure>
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				<p>Benjamin Patterson schreibt in seinem Brief über <em>Paper Piece</em>:</p>
<p>&#8222;Ich denke, ihr werdet finden, dass dies wirklich &#8218;moderne Musik&#8216; ist. Wie ihr seht, verwende ich in diesem Stück Klänge, die bis vor kurzem noch nicht als &#8218;musikalisch&#8216; angesehen wurden. Wenn ihr das Stück jedoch aufführt und genau auf die verschiedenen Klangvariationen und ihr Zusammenspiel achtet, denke ich, dass ihr sie amüsant und sogar unterhaltsam findet. Und mehr muss Musik manchmal nicht sein.&#8220;</p>
<p>(&#8222;I think you will find that this is really &#8218;modern music&#8216;. It´s you can see I am using sounds in this piece which until new have not been considered &#8218;musical&#8216;. However if you performes this and listen carefully to the different varieties of sound and how they work together, I think you will find that they are at least amusing and even enjoyable. And music should be allowed to do no more than that sometimes.&#8220;)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Den vollständigen Brief von Benjamin Petterson an seine Eltern kann man im MoMA in New York besichtigen.</p>
<p>Wer es jedoch nicht nach New York schafft, kann sich diesen auch online durchlesen unter: <a href="https://www.moma.org/collection/works/127512?artist_id=4520&amp;page=1&amp;sov_referrer=artist" target="_blank" rel="noopener">https://www.moma.org/collection/works/127512?artist_id=4520&amp;page=1&amp;sov_referrer=artist</a></p>
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