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	<title>Video | Ensemble Musikfabrik</title>
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	<title>Video | Ensemble Musikfabrik</title>
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		<title>Zündstoff &#038; Beethoven</title>
		<link>https://www.musikfabrik.eu/de/blog/zuendstoff-beethoven/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redakteur 1]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Jun 2026 18:00:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Video]]></category>
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					<description><![CDATA[Digitales Eröffnungskonzert der Ausstellung Zündstoff Beethoven, die vom 3. Juni bis 3. Oktober 2021 im Beethoven-Haus Bonn stattfand.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="ce ce-twocol " >
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				<p>Dieses Konzert begleitete die Sonderausstellung <a href="https://www.beethoven.de/de/sonderausstellung/view/5684344479809536/Z%C3%BCndstoff+Beethoven?status=Vergangen" target="_blank" rel="noopener">„Zündstoff Beethoven. Rezeptionsdokumente aus der Paul Sacher Stiftung</a>“ im <a href="https://www.beethoven.de/" target="_blank" rel="noopener">Beethoven-Haus Bonn</a> und ergänzte sie um klingende Beispiele. Es fand 2021 statt, also noch unter dem Eindruck der Corona-Pandemie — einer Zeit, in der viele kulturelle Veranstaltungen nur eingeschränkt möglich waren. Die ausgewählten Werke zeigten, wie unterschiedlich Komponisten im 20. und 21. Jahrhundert auf Beethoven reagierten: mit Bewunderung, analytischem Interesse, spielerischer Verfremdung oder ironischer Distanz. So wurde hörbar, dass Beethoven nicht nur als Denkmal der Musikgeschichte wirkte, sondern immer wieder Anlass zu neuen künstlerischen Antworten gab.</p>
<p>Seit gut 200 Jahren beschäftigt und fasziniert Beethovens Musik nicht nur das Publikum und die Interpreten, sondern ebenso sehr Komponisten und Komponistinnen. Wie sich diese im 20. und 21. Jahrhundert mit dem Erbe des Bonner Meisters auseinandergesetzt haben – sei es in eigenen Kompositionen oder in Bearbeitungen seiner Werke, sei es in verbalen Kommentaren –, war Gegenstand der Sonderausstellung „Zündstoff Beethoven. Rezeptionsdokumente aus der Paul Sacher Stiftung“. Gezeigt wurden Musikhandschriften, Textmanuskripte und Bildmaterialien aus dem Archiv der Paul Sacher Stiftung in Basel. Die Exponate stammten von Musikschaffenden verschiedenster Provenienz – das Spektrum reichte von Anton Webern, Béla Bartók und Richard Strauss bis zu Mauricio Kagel, Cathy Berberian und Kaija Saariaho. Sie waren zu vier Ensembles gruppiert, in denen verschiedene Kontexte, Techniken und ideologische Stoßrichtungen der Bezugnahme auf Beethoven beleuchtet wurden: „Lernen und Lehren mit Beethoven“, „Idealisierungen“, „Strategien des Verweisens“ und „Verfremdungen – Demontagen“.</p>
<p>Weitere Informationen zum damaligen Begleitkonzert finden Sie hier:</p>
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="3FvZr2aDsa"><p><a href="https://www.musikfabrik.eu/de/kalender/begleitkonzert-zur-sonderausstellung-zuendstoff-beethoven/">Begleitkonzert zur Sonderausstellung &#8222;Zündstoff Beethoven&#8220;</a></p></blockquote>
<p></p>
            </div>
        </div>
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			</item>
		<item>
		<title>Unsaid</title>
		<link>https://www.musikfabrik.eu/de/blog/unsaid/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redakteur 1]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Apr 2026 10:26:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Video]]></category>
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					<description><![CDATA[Fünf Minuten voller konzentrierter Klänge, Resonanz und Zurückhaltung – alles spielt sich in kleinsten Nuancen ab.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="ce ce-twocol " >
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				<p><strong>Rebecca Saunders</strong> – <em>Unsaid</em> (2019)<br />
für Klavier</p>
<p>Benjamin Kobler, Klavier</p>
<p>Janet Sinica, Kamera und Bearbeitung<br />
Julius Gass, Aufnahmeproduzent<br />
Martin Schmitz, Licht</p>
            </div>
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    </div>
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			</item>
		<item>
		<title>Heart Blowing</title>
		<link>https://www.musikfabrik.eu/de/blog/heart-blowing/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redakteur 1]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Apr 2026 13:24:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Video]]></category>
		<category><![CDATA[Label Musikfabrik]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.musikfabrik.eu/?p=15957</guid>

					<description><![CDATA[In Heart Blowing fragt Georges Aperghis nach der „Stimme“ einer scheinbar traditionellen Besetzung und formt das Blechbläserquintett zu einem einzigen musikalischen Körper, aus dem plötzlich Monologe, Duette und „Charaktere“ hervortreten.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="ce ce-twocol " >
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				            </div>
            <div class="col col-custom-2">
				<p><strong>Georges Aperghis</strong> – Heart Blowing (2023)<br />
für Blechbläserquintett</p>
<p>Ensemble Musikfabrik<br />
Christine Chapman, Horn<br />
Marco Blaauw, Trompete<br />
Lucy Humphris, Trompete<br />
Stephen Menotti, Posaune</p>
<p>Kamera und Bearbeitung, Janet Sinica<br />
Aufnahmeproduzent Stephan Schmidt</p>
<p>Heart Blowing ist Georges Aperghis’ Versuchsanordnung für eine scheinbar vertraute Besetzung: ein klassisches Blechbläserquintett (zwei Trompeten, Horn, Posaune, Tuba), das er auf seine mögliche Andersartigkeit „abklopft“. Ganz im Sinne seines Werkstatt-Mottos fragt er: Wie klingt die Stimme dieses Instruments in genau diesem Stück? Ausgehend von einem zunächst konsonanten, fast banalen Klangkern entstehen „magnetische Felder“, die Harmonie und polyphone Führung in Bewegung setzen. So wächst aus fünf Einzelstimmen ein einziger musikalischer Körper: farbige Klanggewebe, die wie Wellen wirken, als atmeten sie aus einem gemeinsamen Atem. In diesem ständigen Wechsel zwischen virtuosen Unisono-Passagen und „Sprechproben“ treten plötzlich intime Momente hervor – Monologe, Soli, Duette, Komplizenschaften –, die sich wie musikalische Charaktere formen und ebenso unerwartet wieder verschwinden.</p>
<p>&nbsp;</p>
            </div>
        </div>
    </div>
</div>
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			</item>
		<item>
		<title>Sprechende Ohren</title>
		<link>https://www.musikfabrik.eu/de/blog/sprechende-ohren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redakteur 1]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Mar 2026 17:00:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Video]]></category>
		<category><![CDATA[Label Musikfabrik]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.musikfabrik.eu/?p=15870</guid>

					<description><![CDATA[In Sprechende Ohren trifft ein mikrofoniertes Drumset auf Live-Elektronik, die Rhythmus als Welle denkt und den Klang über zwei Lautsprecher räumlich in Bewegung setzt.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="ce ce-twocol " >
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				<p>&nbsp;</p>
            </div>
            <div class="col col-custom-2">
				<p><strong>Steffen Krebber</strong> – <em>Sprechende Ohren</em> (2023)<br />
für Schlagzeug und zwei Lautsprecher</p>
<p>Dirk Rothbrust, Schlagzeug</p>
<p>Kamera und Bearbeitung, Janet Sinica<br />
Aufnahmeproduzent, Hendrik Manook</p>
<p>Sprechende Ohren ist das erste Stück in dem die Grundlagenforschung sinusoidal run rhythm als Live-Elektronik Anwendung findet. Sprechende Ohren mikrophoniert ein minimales Drumset. Die Verstärkung des Signals auf zwei Lautsprechern wird von sinusoidal run rhtyhm gesteuert. sinusoidal run rhythm entsteht durch die Addition phasengleicher Cosinusfunktionen in ganzzahligen Frequenzverhältnissen. Sie sind in ihren Maxima gegenüber notierten Rhythmen zeitlich und dynamisch verschoben und weisen eine Körperlichkeit auf, die in diskret gesteuerten Rhythmen nicht vorhanden ist. sinusoidal run rhythm definiert Rhythmus als Welle und erweitert so gängige Rhythmustheorien diverser Musiktraditionen. Zwei Lautsprecher projizieren das je unterschiedlich modifizierte Signal des Schlagzeugs, wodurch eine räumliche Bewegung der Klänge entsteht.</p>
<p>Mehr zum Konzept und zur zugrunde liegenden Forschung:<a href="https://steffenkrebber.de/res%c7%9darch/sinusoidal-run-rhythm/"><em> sinusoidal run rhythm</em></a></p>
            </div>
        </div>
    </div>
</div>
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			</item>
		<item>
		<title>Tender Theatre Flight Nageire</title>
		<link>https://www.musikfabrik.eu/de/blog/tender-theatre-flight-nageire/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redakteur 1]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Jan 2026 15:18:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Video]]></category>
		<category><![CDATA[Label Musikfabrik]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.musikfabrik.eu/?p=15605</guid>

					<description><![CDATA[Eine Produktion des Ensemble Musikfabrik in Zusammenarbeit mit MaerzMusik im Rahmen des Langzeitprojekts „Betrachtungen über die radikalen Anderen“, gefördert von der Kulturstiftung des Bundes.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="ce ce-twocol " >
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				            </div>
            <div class="col col-custom-2">
				<p><strong>Lucia Dlugoszewski</strong> – <em>Tender Theatre Flight Nageire (1971/1978)</em><br />
für Blechbläserquintett und Orchester mit erfundenen Schlaginstrumenten</p>
<p>Ensemble Musikfabrik<br />
Christine Chapman, Horn<br />
Marco Blaauw, Trompete<br />
Matthias Schwengler, Trompete<br />
Bruce Collings, Posaune<br />
Maxime Morel, Bassposaune<br />
Dirk Rothbrust, Schlagzeug<br />
Ramón Gardella, Schlagzeug</p>
<p>Kamera und Bearbeitung, Janet Sinica<br />
Aufnahmeproduzent, Stephan Schmidt</p>
            </div>
        </div>
    </div>
</div>
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		<title>Ein gutes Omen</title>
		<link>https://www.musikfabrik.eu/de/blog/ein-gutes-omen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mareike]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Dec 2025 09:16:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Video]]></category>
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					<description><![CDATA[Reden von Marco Blaauw, Lukas Hellermann und Thomas Baerens zum Abschied von Thomas Fichter am 25. November 2025]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="ce ce-onecol " >
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            <div class="col">
				<p style="text-align: center;">von Marco Blaauw</p>
            </div>
        </div>
    </div>
</div>
<div class="ce ce-twocol " >
    <div class="container">
        <div class="row">
            <div class="col col-custom-1">
				<p>Die Position eines geschäftsführenden Intendanten des Ensemble Musikfabrik ist eine komplexe Aufgabe. Sie verlangt ein gutes Balancieren zwischen der internen Arbeit im Ensemble und der externen Verantwortung, tragfähige Beziehungen aufzubauen: zum Publikum, zu Förderern sowie zur wechselhaften Welt der Veranstalter:innen, Festivals, Kurator:innen und Produzent:innen.</p>
<p>Es ist zweifellos eine spannende Aufgabe, in der viel Risiko steckt. Neue Musik lebt mit der ständigen Möglichkeit des Scheiterns. Ensemble Musikfabrik kennt das Scheitern. Ohne Absicht entstehen in unserer Arbeit immer wieder Scheiterhaufen – kleine und große, sichtbare und versteckte. Manche haben deutliche Spuren hinterlassen, andere waren am nächsten Tag schon vergessen. Obwohl Scheitern schmerzt und Narben hinterlässt, würden viele von uns sagen, dass gerade diese Erfahrungen uns letztlich groß und stark gemacht haben. Trotzdem bleibt die Frage, wie oft man scheitern darf. Wie groß darf der Scheiterhaufen werden?</p>
<p>Lieber Thomas,<br />
du bist zwei Mal zu uns gekommen in Momenten, in denen das Ensemble mittendrin war, diese Fragen zu stellen. Das erste Mal war im Jahr 2001: Am 6. März 2000 spielten wir beide gemeinsam beim Ensemble Modern eine Aufführung der Dreigroschenoper<br />
unter der Leitung von HK Gruber im Konzerthaus Berlin. In der Pause saßen wir mit einer großen Tasse Filterkaffee in der Kantine an der Theke und haben länger als sonst miteinander gesprochen. Ich wollte verstehen, wie es dir ging, nachdem du eine Zeit lang die Interims-Geschäftsführung beim Ensemble Modern übernommen hattest –natürlich mit der Absicht, dein Interesse für die Musikfabrik zu wecken. Du hast mir damals nichts Eindeutiges gesagt, aber ich bekam dein Interesse klar genug zu spüren, sodass ich direkt unsere damaligen Vorstände – Thomas Oesterdiekhoff und Ulrich Löffler – informiert habe. Thomas und Uli waren über viele Jahre die treibenden Kräfte des Ensembles.</p>
<p>Beide haben sich danach mehrmals mit dir getroffen und dich für das Ensemble gewonnen. Am 17. Februar 2001 hast du den Vertrag unterschrieben. Kurz danach, am 3. März, spielten wir unser Konzert zum zehnjährigen Bestehen der Musikfabrik<br />
im Deutschlandfunk.</p>
<p>Zum Geburtstag erhielten wir folgenden Glückwunsch:</p>
<figure><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-15530" src="https://www.musikfabrik.eu/wp-content/uploads/2025/12/Brief-Zender-766x1024.jpg" alt="" width="766" height="1024" srcset="https://www.musikfabrik.eu/wp-content/uploads/2025/12/Brief-Zender-766x1024.jpg 766w, https://www.musikfabrik.eu/wp-content/uploads/2025/12/Brief-Zender-224x300.jpg 224w, https://www.musikfabrik.eu/wp-content/uploads/2025/12/Brief-Zender-768x1026.jpg 768w, https://www.musikfabrik.eu/wp-content/uploads/2025/12/Brief-Zender-1149x1536.jpg 1149w, https://www.musikfabrik.eu/wp-content/uploads/2025/12/Brief-Zender-1532x2048.jpg 1532w" sizes="(max-width: 766px) 100vw, 766px" /></figure>
<p>Er hat dich gut gekannt!</p>
<p>Wo stand das Ensemble? Im Jahr 1997 hatten die Musiker:innen des Ensembles sowohl die künstlerische als auch die geschäftsführende Leitung auf sich genommen. Nach einem langen Prozess der Selbstfindung, mit großen Erfolgen und harten Lernprozessen, hatten wir eine stabile Besetzung – aber einen nur mäßig gefüllten Kalender. Als du in den kleinen Turm neben der Orangerie von Schloss Benrath eingezogen bist, hast du sofort erkannt, dass das Konzept des Ensemble Musikfabrik nicht stimmte. Das Potenzial war um ein Vielfaches größer als die Räumlichkeiten. Du hast nicht viel Zeit in dem Turm verbracht, sondern größer gedacht: an einer stabilen Struktur gearbeitet, Wege gesucht, die individuellen Talente der Musiker:innen zu fördern, und bessere Arbeitsbedingungen geschaffen.</p>
<p>Ein Pfeiler deiner Strategie war der Umzug nach Köln. Du hast uns schnell von dieser Idee überzeugt, aber ich kann mir momentan nicht mehr genau vorstellen, was für ein Kraftakt es gewesen sein muss, dieses Projekt umzusetzen. Außerdem hast du klar vorhergesehen, dass wir uns als Ensemble nicht international etablieren können ohne eine Konzertreihe auf einer großen Bühne. Die intensive Zusammenarbeit mit der Kunststiftung NRW verdanken wir dir. In enger Zusammenarbeit mit Staatsministerin a. D. Ilse Brusis als Präsidentin der Kunststiftung NRW, Dr. Winrich Hopp, stellvertretender Generalsekretär der Kunststiftung NRW, und Fritz Pleitgen als Intendant des Westdeutschen Rundfunks kam die Konzertreihe Musikfabrik im WDR zustande. Eine Riesenleistung, wenn wir bedenken, dass wir derzeit die Reihenkonzerte 95 und 96 vorbereiten und weit darüber hinaus planen. Unser Archiv ist beeindruckend. 22 Saisons, mit mindestens einer großen Uraufführung pro Konzert, machen den Zeitgeist der aktuellen Musik des 21. Jahrhunderts deutlich hörbar.</p>
            </div>
            <div class="col col-custom-2">
				<figure><img decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-15538" src="https://www.musikfabrik.eu/wp-content/uploads/2025/12/OA109664-1024x462.jpg" alt="" width="1024" height="462" srcset="https://www.musikfabrik.eu/wp-content/uploads/2025/12/OA109664-1024x462.jpg 1024w, https://www.musikfabrik.eu/wp-content/uploads/2025/12/OA109664-300x135.jpg 300w, https://www.musikfabrik.eu/wp-content/uploads/2025/12/OA109664-768x346.jpg 768w, https://www.musikfabrik.eu/wp-content/uploads/2025/12/OA109664-1536x693.jpg 1536w, https://www.musikfabrik.eu/wp-content/uploads/2025/12/OA109664.jpg 2000w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
<p>Anfang 2004 hast du uns mitgeteilt, dass du deine Arbeit bei uns beenden musst. Dein Privatleben zog dich nach New York City, wo du dich zunächst deiner Familie und später auch der Earle-Brown-Foundation gewidmet hast. Ich kann mich kaum an deinen Abschied von damals erinnern. Es ist nicht dein Stil, Aufmerksamkeit auf dich zu lenken – und so warst du auf einmal leise verschwunden.</p>
<p>War das auch ein Omen?</p>
<p>Zunächst war es ein Schock. Du hattest jedoch ein stabiles Haus hinterlassen. Unser Vorstandsvorsitzender Thomas Oesterdiekhoff wurde von dir immer in Entscheidungsprozesse einbezogen. Es war für uns deshalb selbstverständlich, dass er deine Position übernahm. In den Jahren danach ist das Ensemble in raschem Tempo zu einem der wichtigsten Ensembles für Neue Musik herangewachsen – gipfelnd in den großen Produktionen KLANG (2010), SONNTAG aus LICHT (2011) und Delusion of the Fury (2013). Diese Erfolge sind zu einem großen Teil deiner prägenden Arbeit der frühen 2000er Jahre zu verdanken.</p>
<p>Das zweite Mal als du zu uns gekommen bist, war ein allmählicher Prozess. Nachdem das Ensemble diese riesigen Gipfel erreicht hatte, entstand die große Frage, in welche Richtung es weitergehen würde. Die Frage des Scheiterns tauchte wieder auf. Ein Gipfel ist kein guter Ort für einen Scheiterhaufen. Im Januar 2015 habe ich dich zuhause in Brooklyn besucht. Wir tranken einen sehr guten Kaffee, ich legte dir unsere Fragen vor und versuchte gleichzeitig herauszufinden, wo du gerade im Leben stehst. Das Ensemble war im Wandel. Wir suchten Expertise – jemanden, der helfen konnte, Veränderungen in sichere Bahnen zu lenken.</p>
<p>Bei einem ersten Besuch als Berater, hast du größtenteils dieselbe Gruppe vorgefunden, die du 2004 verlassen hattest. Das Ensemble hatte sich jedoch stark verändert: erfahrener, selbstbewusster, mit klaren Vorstellungen und Erwartungen. Gleichzeitig gab es aber große Unsicherheiten: Das Wachstum verlangte nach neuen Impulsen.<br />
Während dich 2004 dein Familienleben nach New York gezogen hatte, war im Herbst 2017 dein jüngster Sohn im College – dein Nest wurde leer. Und wir alle haben uns sehr gefreut, als du wieder Zeit und Lust hattest, zu uns zu kommen. Diesmal in einer neuen Form: nicht Vollzeit, sondern in Teilzeit, mit großem Fokus auf ganz bestimmte Aufgaben. Deine Arbeit war sofort in der Atmosphäre spürbar. Der neue Fokus führte zu einem Arbeitsklima voller Zuversicht und Vertrauen, um Neues zu wagen.</p>
<p>Zusammen mit unserem Kuratorium hast du eine politische Lobby mobilisiert, sodass sich die finanziellen Bedingungen für unsere Arbeit – sowohl in der Stadt Köln als auch im Land NRW – erheblich verbessern konnten. Es folgten bewegende Jahre. Projekte, die du in die Wege geleitet hattest, wurden durch das Coronavirus ausgebremst. Der Lockdown wurde im Ensemble jedoch auch als neue Chance verstanden, und wir initiierten Audiostreams und Videoproduktionen. Du hast daraufhin sofort die Wiederbelebung unseres Studios priorisiert: In unseren Räumen war von 1993 bis 2005 VIVA beheimatet, die Deutsche Antwort auf MTV mit dem berühmten Motto „Bei VIVA einfach Kamera an und schauen, was passiert“. Genau das haben wir ab dem 30. März 2020 gemacht – und daraus ist letztendlich ein professionelles Studio für Livestreams und Videoproduktionen entstanden. Ein neues Alleinstellungsmerkmal für das Ensemble. <img decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-15541" src="https://www.musikfabrik.eu/wp-content/uploads/2025/12/OA109684-1024x687.jpg" alt="" width="1024" height="687" srcset="https://www.musikfabrik.eu/wp-content/uploads/2025/12/OA109684-1024x687.jpg 1024w, https://www.musikfabrik.eu/wp-content/uploads/2025/12/OA109684-300x201.jpg 300w, https://www.musikfabrik.eu/wp-content/uploads/2025/12/OA109684-768x515.jpg 768w, https://www.musikfabrik.eu/wp-content/uploads/2025/12/OA109684-1536x1030.jpg 1536w, https://www.musikfabrik.eu/wp-content/uploads/2025/12/OA109684.jpg 2000w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<p>Lieber Thomas, ich gratuliere dir zu dieser Zeit. Die Erfolge stehen dir hoch aufgestapelt vor der Nase. Du verlässt uns zum zweiten Mal, und wir können ohne Zögern feststellen, dass Hans Zender recht hatte, als er in 2001 dieses gute Omen vorhergesehen hat. Wir sind dir sehr dankbar – für deine Arbeit und für das, was du uns hinterlässt. Es gibt momentan wahrscheinlich niemanden in der Neuen-Musik-Szene, der den Abstand zwischen New York und Köln genauer versteht: Die vielen Kilometer, der Zeitunterschied, die kulturellen, ethischen und ästhetischen Unterschiede – all das hast du, so schien es uns, immer mit bemerkenswerter Leichtigkeit überbrückt.</p>
<p>Jetzt verbringst du möglicherweise wieder mehr Zeit dort drüben. Wir hoffen jedoch, dass unsere Beziehung bestehen bleibt. Wir werden gespannt auf Dein Festival TIME:SPANS schauen – das, wie Classical Voice North America schreibt, „probably the only really successful contemporary festival of this magnitude in the city“ – uns scheint es mit Abstand das wichtigste Festival für neue Musik in der USA.</p>
<p>Ein gutes Omen für die Kunstmusik.<br />
Dir, Thomas, wollen wir alles Gute wünschen!</p>
            </div>
        </div>
    </div>
</div>
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            <div class="col">
				<h2>Die Kraft Nein zu sagen</h2>            </div>
        </div>
    </div>
</div>
<div class="ce ce-onecol " >
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        <div class="row">
            <div class="col">
				<p style="text-align: center;">von Lukas Hellermann</p>
            </div>
        </div>
    </div>
</div>
<div class="ce ce-twocol " >
    <div class="container">
        <div class="row">
            <div class="col col-custom-1">
				<p>Gemeinsame Wege beginnen oft unscheinbar. Viele Begegnungen zeigen ihre Bedeutung erst im Rückblick.</p>
<p>Und doch habe ich dieses Bild noch vor mir, als Student der Musikwissenschaft, der im Notenarchiv von Ensemble Musikfabrik aushilft – in der Orangerie Schloss Benrath bei Düsseldorf.</p>
<p>Das Büro des Ensembles: ein Türmchen am Eingang zum Schlossgelände, vielleicht 5 x 5 Meter, unten zwei Schreibtische, oben – über eine steile, fast abenteuerliche Treppe – die Geschäftsführung.</p>
<p>Aus meinem stuckverzierten Archivraum bin ich durch den Schlosspark zum Turm gegangen, kraxle die Treppe hoch, und da sitzt jemand ruhig in der Ecke. Thomas, unser der Schlagzeuger und Interims-Geschäftsführer stellt vor: Thomas Fichter. Der wird unser Intendant. 25 Jahre ist das her.</p>
<p>Was für ein langer, prägender gemeinsamer Weg da begann &#8211; mir war es damals nicht bewusst. Und noch weniger, was das für das Ensemble bedeuten würde.</p>
<p>Das Ensemble war ‘klein’ geworden, wie dieses Räumchen im Türmchen. 10 Jahre nach seiner Gründung mit hohem kulturpolitischem Anspruch, nach wirtschaftlicher Krise und Palastrevolution, in der die Musiker:innen die künstlerische Leitung ergriffen hatten.</p>
<p>Und in dem kleinen Turm sitzt Thomas Fichter, der das Potential des Ensembles sah. Der bei Ensemble Modern als Musiker und als zeitweiliger Geschäftsführer Blut geleckt hatte. Und der das Risiko eingeht, aus uns einen Klangkörper zu formen, der das kulturelle Erbe dieser Schlüsselformation der Neuen Musik repräsentiert und weiterentwickelt: das Solistenensemble.</p>
<p>Es war ein Moment auf Messers Schneide: künstlerisch endlich eigenverantwortlich, wirtschaftlich stabilisiert – aber auch nur eine Zeile in einer Streichliste des Landeshaushalts.</p>
<p>Thomas hatte da schon 20 Jahre Ensemblekultur-Erfahrung. Und die Grundüberzeugung, warum ein Klangkörper in Sinfonietta-Besetzung unverzichtbar ist: weil er kulturelles Erbe bewahrt und zugleich Labor und Plattform für die Weiterentwicklung der neuen Musik ist, in allen ihren Schreibweisen und Scheibarten.</p>
<p>Thomas erstes “Regnum” brachte diese Phase einer de-facto-Neugründung zum Abschluss: die Verankerung in Köln, eine eigene Konzertreihe in Partnerschaft mit Kunststiftung, WDR und KölnMusik – und neues Vertrauen in der Politik.</p>
<p>Ein früher Höhepunkt war für mich die Zusammenarbeit mit der Brooklyn Academy of Music, mit den Bang on a Can-Komponistinnen. Nicht die Premiere im WDR, nicht die Tournee in Thomas’ spätere Wahlheimat New York – sondern die erste Probe im ehemaligen EMI-Plattenpresswerk im Maarweg. Pressekonferenz vorweg, Stellwände als Bühnenbild, kompromisslose Video- und Tontechnik.<br />
An diesem Tag haben wir alle gespürt, welchem Qualitätsanspruch wir gerecht werden können. Wir haben nicht eine zugige improvisierte Werkshalle betreten – sondern eine neue Welt.</p>
<p>Als Thomas zu uns zurückkehrte, hatte sich das Ensemble auf dem gemeinsam geschaffenen Fundament weiterentwickelt und sich durch Großprojekte und institutionelle Partnerschaften als eine Kraft neu etabliert, die der Szene neue Impulse gab. Ensemble Musikfabrik wurde in Köln ein Katalysator des Wiedererstarkens der Neuen Musik im frühen 21. Jahrhundert.</p>
<p>&nbsp;</p>
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				<figure><img decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-15534" src="https://www.musikfabrik.eu/wp-content/uploads/2025/12/OA109723-1024x683.jpg" alt="" width="1024" height="683" srcset="https://www.musikfabrik.eu/wp-content/uploads/2025/12/OA109723-1024x683.jpg 1024w, https://www.musikfabrik.eu/wp-content/uploads/2025/12/OA109723-300x200.jpg 300w, https://www.musikfabrik.eu/wp-content/uploads/2025/12/OA109723-768x512.jpg 768w, https://www.musikfabrik.eu/wp-content/uploads/2025/12/OA109723-1536x1024.jpg 1536w, https://www.musikfabrik.eu/wp-content/uploads/2025/12/OA109723-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
<p>Die besondere Qualität von Führung zeigt sich manchmal in der Kraft, Nein zu sagen.<br />
Was ist der Auftrag eines Landesensembles für Neue Musik? Ein Klangkörper, der Traditionslinien des 20 Jahrhunderts im 21. Jahrhunderts pflegt? Ja!<br />
Ein Ensemble, das sich in den Dienst des immer Neuen stellt? Auch ja.<br />
Sind wir selbst Laboranten, sind wir unsere eigene Versuchsanordnung?</p>
<p>Thomas brachte in diese Welt aus ästhetischen, künstlerischen und gesellschaftlichen Möglichkeiten das Gespür, komplexe Abwägungen zu treffen – und mit einem Nein erst den Raum für ein anderes Ja freizumachen. Und in entscheidenden Momenten die Schwierigkeit des Wichtigen auszuhalten.</p>
<p>Er formulierte klare Kriterien, hat uns angehalten, uns Rechenschaft abzulegen über Auftrag, Konsequenzen, Prioritäten. Und er hörte zu. Und ließ neue Richtungen zu.</p>
<p>Diesen fruchtbaren Spagat müssen wir immer neu verhandeln: Klangkörper sein, der sich in den Dienst der Komposition stellt, kulturelles Erbe bewahrt, vermittelt und pflegt – und gleichzeitig Labor bleibt für Neues, Riskantes, ein offener Raum – auch fürs Scheitern.</p>
<p>Thomas hat uns in unserer Verantwortung verankert – gegenüber Gesellschaft, Kulturpolitik – und der Realität. Und uns so erst ermöglicht, ins Experiment zu gehen, ohne uns zu verlieren.</p>
<p>Thomas, bald musst du nicht mehr verhindern, dass wir alte Fehler neu machen – oder mit uns herausfinden, dass sie vielleicht keine Fehler mehr sind, weil die Welt sich verändert. Oder weil wir so die Welt verändern. Aber du hast uns ein Vierteljahrhundert begleitet und dafür geschult.</p>
<p>Vor 25 Jahren hast du mich eingeladen, eine Akademie mit Earle Brown und Hans Zender für das Ensemble zu organisieren – und mir damit eine Heimat gegeben. Eine Heimat, die du seitdem gesichert, gepflegt, entwickelt, moderiert, verteidigt hast.</p>
<p>Und du hast eine Selbstverständlichkeit der Stabilität bewahrt, die ein Ensemble wie unseres braucht: Klarheit im entscheidenden Moment.</p>
<p>Du hast nicht nur Projekte ermöglicht, sondern Strukturen geschaffen.</p>
<p>Danke, Thomas – für das Vertrauen, das du vor 25 Jahren einem Ensemble in der Krise geschenkt hast. Danke für das Vertrauen, das du uns im Team jeden Tag geschenkt hast. Und Danke für ein Stück gemeinsames Leben.</p>
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				<h2>Wanderer zwischen zwei Welten</h2>            </div>
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				<p style="text-align: center;">von Thomas Baerens</p>
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				<p>Lieber Thomas,</p>
<p>als Wanderer zwischen zwei Welten (die sich gerade ungeahnt einander entfremden) hast Du in den vergangenen Jahren die Musikfabrik, ob nah oder fern, mit sicherer Hand geleitet. Von außen betrachtet, also aus meiner Sicht, war deine Präsenz auch von NY oder auch Frankreich aus immer gewährleistet, und auch bei physischer Abwesenheit waren deine Kommnikationsfähigkeit und dein Kommunikationswille nicht gemindert. Soll heißen, ich habe immer mit dir sprechen können und erfahren, was ich wollte, musste oder auch sollte.</p>
<p>Kennengelernt haben wir uns vor vielen Jahren in Donaueschingen, abends, nach einem langen Konzerttag, ein kleiner Gipfel, der drei Ts zusammenbrachte, dich, deinen damaligen Nachfolger und späteren Vorgänger Thomas Oesterdiekhoff, und mich, und ich war sehr froh, einige Jahre später, als Lösung der damals interimsweise führungslosen Zeit, mit dir daran anknüpfen zu können.</p>
<p>Was macht einen guten Intendanten aus? Diese Frage werden sicher gleich Lukas für die Geschäftsführung wie auch Marco für das Ensemble kompetenter als ich beantworten, aber auch für die Förderer wie mich, seit einem guten Jahr jetzt Kurator, sind klare Strukturen, direkte Kommunikationswege und nachvollziehbare Pläne entscheidende und oft auch beruhigende Faktoren. Was also ist es? Man muss nicht Thomas heißen, aber es schadet auch nicht. Die persönliche Qualitäten, deine Qualitäten, lassen sich daran festmachen, was im Inneren und im Äußeren eines Ensembles, was in der Musikfabrik, einem der besten zeitgenössischen Ensembles der Welt, geschieht, was möglich ist, welcher künstlerische Weg entwickelt wird, welche Formate ausprobiert werden, welche Kooperationen stattfinden, welche KomponstInnen für das Ensemble schreiben, wo in der Welt Aufführungen der Musikfabrik stattfinden. Die Liste der Stücke, der KomponistInnen, der Orte, der SolistInnen, die sich im Repertoire und in der Konzertagenda wiederfinden, sprechen da eine eindeutige Sprache. Mit Thomas Fichter ist es der Musikfabrik gelungen, aus dem Corona-bedingten Zusammenbruch des Konzertgeschehens lebendig wieder hervorzukommen und bei allen immer noch spürbaren Folgen dieser Zeit ein maßgeblicher Teil der Fortentwicklung der Musik zu bleiben.</p>
<p>Wir haben viel über die oftmals zu gering erscheinende Präsenz der Musikfabrik in Nordrhein-Westfalen gesprochen, und auch das hat sich verändert. Unter anderem die Reihe Musikfabrik im WDR – Dank an die Kunststiftung NRW! – hat über lange Zeit die Innovationslust wie auch den Willen zu vielfältigem Repertoire genährt und regelmäßig den Stand des Ensembles im Herzen von Köln präsentiert. Adventures oder Composer collider machen den professionellen Nachwuchs vertraut mit Aufführungspraxis und Produktionsweise in der neuen Musik. Die Montagskonzerte laden alle zur Werkschau ein. Und auch das Thema Generationswechsel im Ensemble wurde und wird von dir behutsam und mit höchsten künstlerischen wie auch menschlichen Ansprüchen umgesetzt.</p>
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				<figure><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-15707" src="https://www.musikfabrik.eu/wp-content/uploads/2025/12/Thomas-Baerens-©-Golnar-Zeighami-.jpg" alt="" width="800" height="533" srcset="https://www.musikfabrik.eu/wp-content/uploads/2025/12/Thomas-Baerens-©-Golnar-Zeighami-.jpg 800w, https://www.musikfabrik.eu/wp-content/uploads/2025/12/Thomas-Baerens-©-Golnar-Zeighami--300x200.jpg 300w, https://www.musikfabrik.eu/wp-content/uploads/2025/12/Thomas-Baerens-©-Golnar-Zeighami--768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></figure>
<p>Regelmäßig saßen wir in New York, deinem Wohnort, zusammen, immer im Januar, meist wenn eisiger Frost und Schnee der Stadt einen etwas ruhigeren Puls brachten, in Frühstückscafes, bei Konzerten (auch ganz schlechten, wenn ich mich an das letzte Jahr erinnere…), oder auch in deiner schönen Wohnung, vor der aus man nach Westen blickend den Atlantik sehen kann, wo hinter dem Horizont irgendwo Europa liegt. Insofern ist es vielleicht kein Wunder, dass unser (CM, IPP und mein) Abschiedsgeschenk mit Wasser zu tun hat…</p>
<p>Neben deinem eigenen sommerlichen Festival in New York, und das hat mich beeindruckt, blieb und bleibt der Bass dein wichtiger Weggefährte. Das Instrument ist immer in deinem Gepäck (und auch in deinem Kopf), und ich finde, auch das macht einen guten Intendanten aus, der seine Neugier nicht verliert und der ein Stück Erdung aus der fortgesetzten Beschäftigung mit seinem Instrument zieht.</p>
<p>Für viele Gespräche, für viele Begegnungen, vor allem für uneingeschränktes Vertrauen, lieber Thomas, sage ich aus tiefem Herzen DANKE! Und es geht ja weiter. Ein beruflicher Wechsel in vergleichsweise jungen Jahren lässt ja viele Möglichkeiten offen…Ich bin neugierig auf deine Neugier, jenseits der Musikfabrik, und freue ich auf unsere zukünftigen Begegnungen, ohne Klärungs- und Regelungsbedarf, nur für uns!</p>
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		<title>SAFRAN</title>
		<link>https://www.musikfabrik.eu/de/blog/safran/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mareike]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Nov 2025 16:00:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Video]]></category>
		<category><![CDATA[Werktext]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.musikfabrik.eu/?p=15469</guid>

					<description><![CDATA["SAFRAN ist ein Stück, das riecht oder versucht, Düfte zu erinnern." Video des Duos von Lisa Streich mit Hannah Weirich und Ulrich Löffler.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="ce ce-twocol bgr-black pb-medium pt-medium layout-7-5" >
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				<p>&nbsp;</p>
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				<p><strong>Lisa Streich</strong> – <em>SAFRAN</em> (2017)<br />
für Violine und motorisiertes Klavier</p>
<p>Hannah Weirich, Violine<br />
Ulrich Löffler, Klavier</p>
<p>Janet Sinica, video/editing<br />
Wolfgang Ellers, recording producer/editing</p>
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				<h3>SAFRAN</h3>
<p>SAFRAN ist ein Stück, das riecht oder versucht, Düfte zu erinnern. Anders als jedes andere Gewürz hat Safran eine besondere Bedeutung für mich. Es ist sowohl süß als auch bitter &#8211; jedoch mehr süß als bitter und nicht süß wie Zucker, sondern es hat viele verschiedene Dimensionen von Süße. All diese Variationen von Süße, welche auf eine Art auch Zärtlichkeiten beinhalten, sind kaum zu umschreiben. Schwer, vielleicht unmöglich, Worte für diese Süße zu finden. Die Ausrichtungen der verschiedenen Süßen scheinen atomisch klein und sie führen für sich gesehen ins Nirgendwo. In ihrer Summe jedoch definieren sie sich und existieren. SAFRAN ist ein abstrakter Plan von einem flüchtigen Netz, das keine Endpunkte hat, sich jedoch in seinem schwebenden Dasein selbst definiert.<br />
<em>&#8211; Lisa Streich, 2017</em></p>
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			</item>
		<item>
		<title>BINAH.CHOCHMAH</title>
		<link>https://www.musikfabrik.eu/de/blog/binah-chochmah/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mareike]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Nov 2025 19:00:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Video]]></category>
		<category><![CDATA[Montagskonzert]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.musikfabrik.eu/?p=15375</guid>

					<description><![CDATA[Aus dem Sephirot Zyklus von Sarah Nemtsov]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="ce ce-twocol fullwidth bgr-yellow pb-medium pt-medium layout-8-4" >
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				            </div>
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				<p><strong>Sarah Nemtsov</strong> –<em> BINAH.CHOCHMAH</em> (2024)<br />
für Lupophon, Kontrabassklarinette und Plattenspieler</p>
<p>Martin Bliggenstorfer, Lupophon<br />
Carl Rosman, Kontrabassklarinette<br />
Hannah Weirich, Plattenspieler</p>
<p>Janet Sinica and Joalia Ellwanger, video/editing<br />
Stephan Schmidt, recording producer/editing</p>
<p>Liveaufnahme aus dem Studio des Ensemble Musikfabrik am 24. Februar 2025</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Die Entstehung eines Namens – und einer Philosophie</title>
		<link>https://www.musikfabrik.eu/de/blog/the-birth-of-a-name-and-a-philosophy-a-reflection-on-the-koelner-chaos-orchester-by-maxime-morel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mareike]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Oct 2025 11:08:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.musikfabrik.eu/blog/the-birth-of-a-name-and-a-philosophy-a-reflection-on-the-koelner-chaos-orchester-by-maxime-morel/</guid>

					<description><![CDATA[Eine Reflexion über das Kölner Chaos Orchester von Maxime Morel]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="ce ce-twocol " >
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				<h4>„Le Chaos, ou l’origine du monde” – &#8222;Chaos, oder der Ursprung der Welt</h4>
<p>Es war fast unbewusst, als wir uns für den Namen Kölner Chaos Orchester entschieden haben. Auf den ersten Blick ruft das Wort Chaos das hervor, was wir instinktiv damit verbinden: Unordnung. Unordnung als Rebellion gegen die etablierte Ordnung, als Dekonstruktion, als bewusste Vermischung von Elementen, um etwas völlig Neues aufzubauen.<br />
Später jedoch, als ich über den Namen nachdachte, erkannte ich seine tiefere Bedeutung – eine Bedeutung, die in der Mythologie und Kosmogonie verwurzelt ist.</p>
<p>Chaos ist weit mehr als bloße Unordnung. In der griechischen Mythologie ist es die ursprüngliche Leere, der Urgott, der vor allem anderen existierte. Eine verworrene Masse, in die noch nicht einmal das Licht eindringen konnte, in der die ersten Schritte der Schöpfung noch ungeformt waren. Aus diesem Chaos entstanden die Grundlagen der Existenz: <strong>Éros (Liebe), Gaïa (Erde), Ouranos (Himmel), Érèbe (Dunkelheit), Nyx (Nacht), Héméra (Tag) und Éther (das Licht des Tages).</strong></p>
<p>Am vergangenen Sonntag begann unser Konzert „<em>Monophonies</em>” im Studio Musikfabrik mit seinem eigenen Urknall. Die Griechen ahnten es, Wissenschaftler gaben ihm später einen Namen. Und wir taten es ihnen gleich, in den ersten drei Minuten einer einstündigen Reise. Die Chaostheorie in der Physik beschreibt Systeme, die so empfindlich sind, dass das Flattern eines Schmetterlings in Brasilien einen Sturm in Köln auslösen kann. Im KCO lebt dieses Prinzip: Eine einzige musikalische Geste eines Musikers breitet sich im Orchester aus und wird Sekunden später von einem Brüllen, einem Flüstern oder einem Dröhnen aus einer anderen Ecke des Raumes beantwortet.</p>
<p>Wie der Philosoph <strong>Raphaël Liogier</strong> in <em>Khaos: La promesse trahie de la modernité</em> (2023) schreibt:</p>
<blockquote><p>„In der Antike bezeichnete das griechische Wort khaos – aus dem das lateinische chaos hervorging – die Leere: eine positive Leere, voller Potenzial, etwas zu Großes, um durch Darstellung eingegrenzt zu werden.“</p></blockquote>
<p>Das ist das Chaos, das wir verkörpern. Keine Leere, sondern eine Fülle – ein wimmelnder, grenzenloser Raum der Möglichkeiten. Und diese Bedeutung muss uns leiten.</p>
<h6>*(Illustration: „Le Chaos, ou l’origine du monde“ von Bernard Picart, dit le Romain (1673–1733), zwischen 1730 und 1733 – denn jeder Anfang ist eine Art schöner Unordnung.)*</h6>
<div class="p-rich_text_section"></div>
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				<p>&nbsp;</p>
<figure><img decoding="async" class="alignnone wp-image-15271 size-large" src="https://www.musikfabrik.eu/wp-content/uploads/2025/10/LE-CHAOS-OU-LORIGINE-DU-MONDE-B.PICART-e1760957400152-723x1024.jpg" alt="" width="723" height="1024" srcset="https://www.musikfabrik.eu/wp-content/uploads/2025/10/LE-CHAOS-OU-LORIGINE-DU-MONDE-B.PICART-e1760957400152-723x1024.jpg 723w, https://www.musikfabrik.eu/wp-content/uploads/2025/10/LE-CHAOS-OU-LORIGINE-DU-MONDE-B.PICART-e1760957400152-212x300.jpg 212w, https://www.musikfabrik.eu/wp-content/uploads/2025/10/LE-CHAOS-OU-LORIGINE-DU-MONDE-B.PICART-e1760957400152-768x1087.jpg 768w, https://www.musikfabrik.eu/wp-content/uploads/2025/10/LE-CHAOS-OU-LORIGINE-DU-MONDE-B.PICART-e1760957400152.jpg 888w" sizes="(max-width: 723px) 100vw, 723px" /></figure>
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            <div class="col col-custom-1">
				<p>&nbsp;</p>
<figure><img decoding="async" class="alignnone wp-image-15262" src="https://www.musikfabrik.eu/wp-content/uploads/2025/10/KCO-Konzert-2-20251012-OA108897-e1760958128826-300x225.jpg" alt="" width="500" height="375" srcset="https://www.musikfabrik.eu/wp-content/uploads/2025/10/KCO-Konzert-2-20251012-OA108897-e1760958128826-300x225.jpg 300w, https://www.musikfabrik.eu/wp-content/uploads/2025/10/KCO-Konzert-2-20251012-OA108897-e1760958128826-1024x768.jpg 1024w, https://www.musikfabrik.eu/wp-content/uploads/2025/10/KCO-Konzert-2-20251012-OA108897-e1760958128826-768x576.jpg 768w, https://www.musikfabrik.eu/wp-content/uploads/2025/10/KCO-Konzert-2-20251012-OA108897-e1760958128826.jpg 1300w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" /></figure>
<p>&nbsp;</p>
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<p>&nbsp;</p>
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				<h4>Ein Dankeschön an die Architekten der Leere</h4>
<p>Am vergangenen Wochenende hat das KCO bewiesen, dass Chaos, wenn es bewusst gelenkt wird, zur Schöpfung wird. Das Konzert war ein Beweis dafür, was passiert, wenn professionelle Strenge auf radikale Offenheit trifft – wenn ein Orchester mit unterschiedlichen Hintergründen, vereint durch Neugier, es wagt, zu brüllen, zu schreien, zu singen, zu flüstern, zu knurren, zu trommeln und zu dröhnen, um etwas völlig Neues ins Leben zu rufen.</p>
<p>All dies wäre ohne unser Büro- und Stageteam nicht möglich gewesen, dessen Engagement das Potenzial in die Realität umsetzte, von den Bemühungen und der Sorgfalt, die in Video, Ton und Licht sowie in die Dokumentation des Abends und die makellose Organisation gesteckt wurden, die das Chaos funktional machten. Nicht zuletzt <em>Axel Porath</em>, der der ideale Partner in diesem Abenteuer war.<br />
Die Musiker*innen des KCO haben sich der Herausforderung gestellt, weil sie gesehen haben, wie ernst wir dieses Projekt genommen haben. Als sie die fünf professionellen Kameras, die sorgfältige Beleuchtung und die mit Sorgfalt aufgebaute Infrastruktur sahen, war ihnen klar: <strong>Das ist wichtig</strong>. Und so spielten sie, als stünde unendlich viel auf dem Spiel – denn in gewisser Weise war das auch so.</p>
<h4></h4>
<h4>Warum das wichtig ist: Die radikale Kraft der Amateurkunst</h4>
<p>Zeitgenössische Musik wird oft als elitär und unzugänglich angesehen – als eine Welt von Spezialisten, die eine Sprache sprechen, die nur sie verstehen. Aber das KCO existiert, um diese Vorstellung in Frage zu stellen. Indem wir Amateurmusiker*innen als wichtige Mitwirkende behandeln, machen wir nicht nur Musik, sondern geben auch ein Statement darüber ab, was Musik sein kann. <strong>Ohne Amateure gibt es keine Zukunft für mutige, experimentelle Kunst.</strong> Die ausgefeilten Drei-Minuten-Formate der Branche werden die nächste Generation von Klangforschern nicht fördern. Wenn wir Musiker*innen wollen, die mutig genug sind, sich über den Mainstream hinaus zu wagen,<strong> müssen wir das Seltsame, das Unbekannte, das herrlich Unvollkommene demokratisieren.</strong> Das KCO ist ein Schritt in diese Richtung – ein Raum, in dem Experimente gefeiert werden, in dem „Fehler” zu Entdeckungen werden und in dem die Grenzen zwischen „Amateur” und „Profi” verschwimmen. Dies ist nur der Anfang. Das KCO wächst noch, entwickelt sich noch weiter. Es gibt jüngere Musiker*innen, die es zu gewinnen gilt, neue Stimmen, die es zu verstärken gilt, und unendliche Möglichkeiten, wie dieses Orchester wachsen und gedeihen kann. Die Energie dieses Wochenendes ist nur die erste Welle – was als Nächstes kommt, liegt an uns allen.</p>
<h4 class="p-rich_text_section">Die Arbeit geht weiter</h4>
<p class="p-rich_text_section">Das Schöne am Chaos ist, dass es kein Ende nimmt. Es bleibt in Bewegung, verändert sich ständig. Die Ideen, die an diesem Wochenende entstanden sind – neue Musik, neue Strukturen, neue Formen der Zusammenarbeit – werden nicht verschwinden. Sie werden in Proben, in Gesprächen, in den Räumen, die wir füreinander öffnen, Gestalt annehmen.<br />
Denn letztendlich ist Chaos nichts, was man kontrollieren kann. Es ist etwas, dem man zuhören, dem man vertrauen und das man sich entfalten lassen muss. An das KCO, an das Team, an alle, die an die Kraft des Unbändigen und Lebendigen glauben – vielen Dank. <strong>Das Beste entsteht immer noch aus der Leere.</strong></p>
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		<title>G&#8217;VURAH</title>
		<link>https://www.musikfabrik.eu/de/blog/gvurah/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mareike]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Oct 2025 11:44:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Video]]></category>
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					<description><![CDATA[Florentin Ginot spielt Sarah Nemtsovs "G'VURAH"]]></description>
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				<p><strong>Sarah Nemtsov</strong> – <em>G&#8217;VURAH</em> (2024)<br />
für Kontrabass solo mit Verstärkung und Effektpedalen</p>
<p>Florentin Ginot, Kontrabass</p>
<p>Janet Sinica und Joalia Ellwanger, Video/Bearbeitung</p>
<p>Stephan Schmidt, Aufnahmeleitung</p>
<p>Live aufgenommen im Studio des Ensemble Musikfabrik am 24. Februar 2025</p>
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