Pressestimmen | Auswahl
zu: Karlheinz Stockhausen, KLANG, die 24 Stunden des Tages, Uraufführung des Gesamtzyklus bei der MusikTriennale, 08./09.05.2010
"Dank der Kölner musikFabrik und dem ensemble recherche wurde der 36-stündige Marathon zum alle Sinne nachhaltig erweiternden Erlebnis zwischen Kosmos-Kompliziertheit und Avantgarde-Karneval."
Jörn Florian Fuchs, Welt, 14.05.2010
"Ansonsten gab es viele variable Besetzungen, viele für Bläser, wobei mitunter selbst die fulminanten "musikFabrik"-Mitglieder Etüdenhaftes nicht ganz verhindern konnten."
Gerhard R. Koch, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 11.05.2010
"Was die MusikFabrik NRW, das ambitionierteste Ensemble unseres Landes für Neue Musik, an neun Kölner Spielstätten an zwei Tagen jeweils von 12 Uhr mittags bis Mitternacht zum Besten gab, markierte [...] einen absoluten Höhepunkt der Kölner MusikTriennale."
Pedro Obiera, Aachener Nachrichten, 11.05.2010
"Das hohe interpretatorische Niveau tröstete über manche Gleichförmigkeit einzelner Stunden hinweg und ließ das Großprojekt zum erwarteten Höhepunkt avancieren."
Patrick Hahn, neue musikzeitung, Juni 2010
zu: Karlheinz Stockhausen, Hymnen, MusikTriennale Köln, 05.05.2010
"Auch die dynamischen Mixturen von Bässen, Mitten, und Höhen - die Orchesterteilung vollzog die Drehknöpfe am Verstärker nach - gelangen der musikFabrik extrem weich und wirkungsvoll nach dem Flügelschlag des Dirigenten. [...] ein hervorragendes Konzert bei der MusikTriennale."
Olaf Weiden, Kölnische Rundschau, 07.05.2010
zu: Enno Poppe / Wolfgang Heiniger, Tonband, Musica Viva, München, 19.01.2010
"Spannend ist zunächst auch Enno Poppes und Wolfgang Heinigers "Tonband" für zwei Schlagzeuger, zwei Keyboards und Live-Elektronik: Sieht man den Keyboardern bei ihrem Spiel zu, ist der Eindruck fast pianistisch-virtuos."
Andreas Pernpeintner, Süddeutsche Zeitung, 22.01.2010
zu: Enno Poppe / Wolfgang Heininger, Tiere sitzen nicht, musikFabrik im WDR 31, 22.11.2009
„Augenmusik, wie sie im Buche steht.“
„Bruce Collings oder Dirk Rothbrust gingen die gestellte Aufgabe mit Lust und Leidenschaft an. Vor allem Rothbrust zeigte in seinen groovenden Soli, was eine feuerspeiende Schlagzeugharke ist.“
Georg Beck, neue musikzeitung, Nr. 12/09-1/10, 58. Jhg.
„[die musikFabrik] lieferte ein Bilanz ihrer einzigartigen Produktivkraft [ab]“
Guido Fischer, fr-online, 26.11.2009
zu: Karlheinz Stockhausen, KLANG, 50 Jahre Goethe-Institut Brüssel, 13.10.2009
„Von gläserner Klarheit ist dieses Gotteslob-Stück […], hervorragend geprobt und lustvoll dargeboten von den Musikern der musikFabrik NRW.“
Eleonore Büning, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 15.10.2009
zu: Schnebel/Barrett/de Mey, Beethovenfest Bonn, Plenarsaal des Bundesrates, 06.09.2009
„Mitglieder der ‚musikFabrik‘ (NRW) sorgten mit Gespür für das ironische Potenzial für überraschende Eindrücke.“
Fritz Herzog, General-Anzeiger Bonn online, 08.09.2009
zu: Ruhrtriennale 2009 - Claude Vivier: „Sing für mich Tod“, Gladbeck, Maschinenhalle Zweckel, 05.-13.09.2009
„Viviers (nicht szenisch gedachte) Musik, hochprofessionell gesungen (von Caroline Melzer, Maria Riccarda Wesseling und einem Kammerchor der Chorakademie Dortmund) und gespielt (vom Ensemble musikFabrik unter Christoph Poppen), verbreitet ein magisch melodiöses Fluidum, das nur ihr eigen ist und die Suche nach Vorbildern eigentümlich ins Leere laufen lässt.“
Markus Schwering, Kölner Stadt-Anzeiger, 07.09.2009
„Viviers […] Reiselust, die Verlustängste des Vollwaisen, dessen pazifistische Gesinnung und Sehnsucht nach Wärme: All das spiegelt sich in den vier Kompositionen wider, die der musikalische Leiter Christoph Poppen zusammenstellte. Mit exzellenten Solisten, der in großer Besetzung angetretenen ‚musikFabrik‘ und dem Kammerchor der Dortmunder Chorakademie brachte er sie in vorbildlicher Qualität zum Klingen.“
Pedro Obiera, WAZ Kultur / NRZ Feuilleton, 07.07.2009
„Die Streicher des Ensembles ‚musikFabrik‘ unter der Leitung von Christoph Poppen entfalten sinnlich-komplexe, aber auch raue, morbide Klänge.“
Klaus Stübler, Ruhr Nachrichten, 07.09.2009
„In seinen wenigen, dennoch stets unter Hochspannung stehenden Ruhepausen richtet die musikFabrik unter der Leitung von Christoph Poppen immer wieder exemplarisch den Fokus auf den Unruhezustand des Komponisten Vivier. Bühnenbildner Christof Hetzer hat dieses in allen musikantischen Waffengattungen beschlagene, reaktionsschnell agierende Neue-Musik-Ensemble in einen schwarzen Kunstkubus gesetzt, aus dem Viviers facettenreiche, keiner Schule und Mode gehorchenden Klänge herausdrängen.“
Guido Fischer, Frankfurter Rundschau, 09.09.2009
„Mit konzisem Spiel lösen die famose musikFabrik NRW und der brillante Kammerchor der Chorakademie Dortmund unter Christoph Poppens hellwacher Leitung Viviers betörende Ausdrucksgesten ein.“
Bernd Aulich, Neue Westfälische Zeitung, 09.09.2009
zu: musikFabrik im WDR – Reihe 30, Funkhaus am Wallrafplatz, Köln, 22.08.2009
„Das in Köln beheimatete Neue-Musik-Ensemble musikfabrikNRW beweist in der Auswahl der Komponisten und der Zusammenstellung ihrer Programme guten Geschmack – und vor allem einen unbestechlichen Hang zur Radikalität. […] Der wichtigste Non-Pop-Termin dieses Monats.“
Felix Klopotek, StadtRevue Köln, 08/2009 (Vorankündigung)
zu: Karlheinz Stockhausen: „KLANG – 9. Stunde: HOFFNUNG“, Sülztalhalle Kürten, 10.07.2009
„Interpreten und Klangregisseure sind heute zum einen treue Stockhausen-Mitarbeiter, zum anderen die Streicher der exzellenten musikFabrik NRW.“
Felix Klopotek, StadtRevue Köln, 07/2009 (Vorankündigung)
„Zum Abschluss des abwechslungsreichen Konzerts gibt es ‘Hoffnung’ (2007), die 9. Stunde aus ‘Klang’. Mit Violoncello, Viola und Violine spielt das Ensemble ‘musikFabrik’ eine bewegende Version des Stückes zwischen Melancholie und Aufruhr, Poesie und Fiebertraum. Harmonische Passagen werden immer wieder von hektischen Zwischenspielen durchbrochen, die Musiker, so scheint es, hin- und hergerissen zwischen Entrücktheit und nervöser, kontrollierter Ekstase. […] Eine eindringliche Darbietung.“
Christian Leinweber, Kölner Stadt-Anzeiger, 13.07.2009
zu: Mauricio Kagel: „In der Matratzengruft“, musica viva, München, 22.04.2009
„Bis zuletzt hat Kagel gearbeitet und komponiert, seine Vertonung von Heine-Gedichten für Tenor und Instrumentalensemble, die er unter dem Titel ‚In der Matratzengruft‘ zu einem Zyklus zusammenfasste, hat er nicht mehr ganz zu Ende bringen können. In München hätte er das Werk im Rahmen der Musica Viva-Reihe des Bayerischen Rundfunks, die es auch bei ihm in Auftrag gegeben hatte, uraufführen sollen.
Statt seiner tat dies jetzt Emilio Pomarico zusammen mit dem fantastischen Neue-Musik-Ensemble musikFabrik in einem wunderbaren Porträtkonzert für Mauricio Kagel.“
Heinrich Grün, www.Klassikinfo.de, 23.04.2009
„Unter der musikalischen Leitung des in Argentinien geborenen Dirigenten und Komponisten Emilio Pomarico spielte das Ensemble ‚musikFabrik‘, eine mit hervorragenden Solisten besetzte Gruppe, die sich auf die Aufführung Neuer Musik spezialisiert hat. Ihnen gelang es im Münchner Prinzregententheater, dieses letzte Stück Kagels, einem der wichtigsten Komponisten der Nachkriegszeit im musikalischen Leben Deutschlands, eindrucksvoll zu interpretieren.“
Nikolaus Dominik, dpa-Meldung, 23.04.2009
„Das Ensemble musikFabrik setzte unter Pomaricos Leitung Kagels fragile, zuweilen exotische Klangfantasie mit den äußerst apart kombinierten Instrumenten um: Ob er Violine und Kontrabass, Horn und Flöte, Klarinette, Oboe und Tuba oder interessante Schlagwerk-Farben zur Stimme gesellte, die Wirkung stand stets Heine nah.“
Gabriele Luster, Münchner Merkur, 24.04.2009
„Das Portraitkonzert der Musica Viva hätte Mauricio Kagel noch selbst dirigieren sollen. Nach seinem Tod am 18. September vergangenen Jahres wurde der Abend im Prinzregententheater mit dem wunderbaren Ensemble musikFabrik unter der Leitung von Emilio Pomarico zu einem teils erheiternden, teils erschütternden Gedenkkonzert.“
Klaus Kalchschmid, Süddeutsche Zeitung, 25.04.2009
zu: Hans Werner Henze: „Requiem“, Hohe Domkirche zu Köln, 08.04.2009
„Den nachhaltigsten Eindruck aber hinterließen Auszüge aus dem neunteiligen Requiem von Hans Werner Henze, vom Ensemble musikFabrik unter der Leitung von Emilio Pomárico ebenso sachverständig wie bewegend interpretiert.“
Hanna Styrie, Kölnische Rundschau, 10.04.2009
zu: „Drumming“, Konzerthaus Dortmund/Philharmonie Essen, 12.+13.03.2009
„Zwei riesige Komplimente an alle Ausführenden gehören gleich an den Anfang dieses Textes: eines für die wirklich exzellente musikalische Darbietung, das andere jedoch für die intelligente und vorbildlich abgestimmte Programmkonzeption. Zusammengenommen haben beide Punkte am Freitagabend zu einem großartigen Konzert im Alfried Krupp Saal der Essener Philharmonie beigetragen. […] Edgard Varèses Komposition ‚Ionisation‘ für Schlagzeugensemble (1929-31), beendete die erste Hälfte des Konzerts und geriet zugleich zu einem der vielen Höhepunkte. Die 13-köpfige Musikerschar näherte sich diesem Schlüsselwerk der Moderne unter Leitung von Carl Rosman mit einer wunderbaren Transparenz, so dass die vielfach abgestuften Klänge stellenweise schon kammermusikalische Qualitäten erreichten. […] Dass das Publikum nach dieser Vorstellung mit Beifallsstürmen und Standing Ovations zwei Zugaben erzwungen hat, versteht sich da von selbst. Fazit: Laut war’s, ohne Zweifel, aber vor allem hat das Konzert einen Heidenspaß gemacht.“
Stefan Drees, klassik.com, 13.03.2009
„Wenn die musikFabrik auftritt, schlägt die Stunde der Moderne, ist der Klang wichtiger denn die Melodie, feiert der Rhythmus seine Emanzipation. Dem Publikum eröffnen sich neue tönende Welten, die von Spannungen leben, nicht von aufgesetzter Emotionalität. Ganz bewusst dürfte das Kölner Ensemble den Begriff Fabrik im Namen tragen: Manch aufgeführtes Werk erinnert an die Strenge und mitunter brachiale Kraft einer Maschine – als Zeichen einer von Rhythmus und Klang geprägten Welt."
Martin Schrahn, Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 16.03.2009
zu: Enno Poppe: „Arbeit Nahrung Wohnung“, ECLAT Festival Stuttgart, 05.02.2009
„Poppes mikrotonal ausgearbeitete Partitur, die von acht Musikern der Musikfabrik - vier an Synthesizern, vier am Schlagzeug - sowie von den vier Männern der Neuen Vocalsolisten Stuttgart teils hochvirtuos zum Klingen gebracht wird, zeugt nicht nur von profundem handwerklichem Können, von viel (vor allem klangfarblichem) Einfallsreichtum und historischem Wissen, sondern auch von reichlich subtilem Humor. Sowohl das Libretto als auch die Musik sind in ihrer gewollten Künstlichkeit höchst kunst- und gedankenvoll ausgearbeitet.“
Susanne Benda, Stuttgarter Nachrichten, 06.02.2009
zu: Ospald/Poppe/Goldmann, Ultraschall Festival Berlin, 24.01.2009
„Enno Poppe, Jahrgang 1969, realisiert Friedrich Goldmann mit der musikFabrik so überzeugend, dass Poppes eigene Musik im selben Programm modisch und prätentiös wirkte.“
Volker Hagedorn, DIE ZEIT, 29.01.2009
„Ein unerklärter, aber erfreulicher Schwerpunkt des Festivals war Enno Poppe. Der Berliner Komponist, im Programmheft etwas backenblasend als bedeutendster seiner Generation gefeiert, glänzte mit dem Ensemble musikFabrik zunächst als Dirigent von zupackender Ausstrahlung. Überzeugen konnten aber auch seine Stücke ‚Scherben‘ und ‚Tonband‘.“
Ulrich Pollmann, tagesspiegel, 03.02.2009
zu: musikFabrik im WDR - Reihe 27, Funkhaus am Wallrafplatz, Köln, 09.01.2009
„Die wichtigere Frage, wie diese zwei neuen zu den beiden älteren Arbeiten neuer Musik standen, hatte sich dank des gleichmäßig auf alle Programmteile verteilten, hingebungsvollen Einsatzes der musikFabrikler von ganz allein beantwortet: Versenkung ins Spiel. In ein Tun, dass der Menschwerdung des Menschen bekanntlich höchst zuträglich sein soll. In Köln ward es hörbar.“
Georg Beck, nmz online, 13.01.2009
zu: Lachenmann/Stockhausen/Rihm, musikfest Berlin, 17.09.2008
„Gespielt wurde Stockhausens ‚Hoffnung‘ von Juditha Haeberlin, Axel Porath und Dirk Wietheger, drei Streichern des Kölner Ensembles musikFabrik. MusikFabrik absolvierte dann die beiden anderen Programmpunkte unter der Leitung des enthusiastisch transpirierenden Dirigenten Emilio Pomárico in wirklich brillanter Weise. Zunächst Helmut Lachenmanns „Mouvement (- vor der Erstarrung)“ (1984) […]. Damit sind wir schon bei Wolfgang Rihm, dessen neues Concerto „Séraphin“ für großes Ensemble die Hauptattraktion des Abends im Berliner Radialsystem war.“
Wolfgang Fuhrmann, Frankfurter Allgemeine Zeitung., 19.09.2008
„Die ‚lebende‘ Musik von hier und heute ließ man lieber im Radialsystem V spielen, Berlins aktuellstem Kulturszene-Ort am Ostbahnhof – Stück von Stockhausen, Lachenmann und Rihm, brillant gespielt vom Kölner Ensemble Musikfabrik. […] Exakt auf den Punkt, spannend, erschöpfend, mitreißend. Zumal wenn ein Dirigent vom Rang des Italieners Emilio Pomarico am Pult von musikFabrik steht. Rihm ist danach beeindruckt: ‚Pomarico dirigiert nicht bloß, er macht Musik‘.“
Wolfgang Schreiber, Süddeutsche Zeitung, 19.09.2008
„Das herbe Streichtrio Hoffnung aus Stockhausens Todesjahr 2007 traf in einem umgebauten Klärwerk auf Lachenmanns geradezu mozartmäßig lichten Klassiker Mouvement und ein brodelndes neues Werk von Wolfgang Rihm, auch beim Auftritt der Kölner musikFabrik im Radialsystem an der Spree blieb kein Platz frei.“
Volker Hagedorn, DIE ZEIT, 25.09.2008
„Key to the evening’s success was the presence of the excellent musikFabrik ensemble under the direction of Emilio Pomárico. Passion, conviction and expertise are a good place to start with this repertoire. […] The musicians play with ferocious passion, and Pomarico conducts calmly, precise in detail yet charged with energy.”
Shirley Apthorp, Financial Times, 23.09.2008
“Dagegen enttäuschte die einzige Uraufführung, ein Concerto “Séraphin“ für großes Ensemble von Wolfgang Rihm, was nicht an der großartigen musikFabrik unter der temperamentvoll-tänzerischen Leitung Emilio Pomaricos lag. Gerade der Vergleich mit Helmut Lachenmanns zuvor gespielten „Mouvement (vor der Erstarrung)“ zeigte das Eindimensionale von Rihms Konzeption.“
Albrecht Dümling, neue musikzeitung, Oktober 2008
zu: Karlheinz Stockhausen: „Michaels Reise“, Philharmonie Köln, 26.08.2008
„Nun ist aber der entscheidende Faktor einer Opernaufführung die Musik. Die lag in bewährten Händen beim Ensemble der musikFabrik unter Leitung von Peter Rundel. Transparenter und delikater hätte er den komplexen Klangapparat aus Streichern, Blechbläsern und diversem Schlagwerk kaum manövrieren können. Auf solcher Grundlage konnten sich die Figuren dieser Oper mit schöner Sicherheit bewegen.
Was sie dann auch alle taten, vorneweg Marco Blaauw, daneben Nicola Jürgensen (Eva – Bassetthorn) und das mit Klarinette und Bassetthorn besetzte Schwalbenpärchen von Fie Schouten und Carl Rosman.“
Johannes Zink, Kölnische Rundschau, 26.08.2008
„Musikalisch heraus ragte Trompeter Marco Blaauw, der – von Markus Stockhausen bestens instruiert – seine lange, anspruchsvolle Solopartie nicht nur auswendig spielte, sondern dabei auch noch über die Bühne geschoben, gedreht und auf den Kopf gestellt wurde. […] Auch einzelne Musiker der musikFabrik brillierten mit solistischen Auftritten und rein instrumentalen Dialogen. Nicola Jürgensen schließlich bezauberte als Bassetthorn spielendes Mondmädchen, das den erzenen Engel mit verführerisch weichem Klang in ein zartes Liebesduett auf einer Himmelsschaukel verstrickt. Stockhausen ganz romantisch.“
Rainer Nonnenmann, Kölner Stadt-Anzeiger, 28.08.2008
zu: Karlheinz Stockhausen: „Michaels Reise“, Wien, 12.05.2008
„Die Wiener Aufführung überzeugt nicht nur durch ihre spielerische Leichtigkeit, sondern auch durch ihre hohe musikalische Qualität. Das Ensemble der musikFabrik Köln unter Peter Rundel spielt engagiert und kompetent. Dass Macro Blaauw ein hervorragender Musiker ist, weiß man. Dass Nicola Jürgensen nicht nur eine verführerische, blendend ausschauende Engels-Eva ist, sondern auch vorzüglich das Bassetthorn spielt, nimmt man als Hoffnung für die weitere Stockhausen-Rezeption erfreut zur Kenntnis. Die Klangregie der Aufführung lag bei Paul Jeukendrup in besten Händen. Selbst der äußerst penible Komponist wäre wohl mit dem musikalischen Ergebnis leidlich zufrieden gewesen.“
Gerhard Rohde, Frankfurter Allgemeine Zeitung., 14.05.2008
„Und die hochdiffizile Musik gelingt. Marco Blaauw gibt den Trompetenpart bravourös, Peter Rundel animiert das Ensemble musikFabrik zu einem Farbenspiel zwischen feinem Flimmern und greller Glut.“
Christoph Irrgeher, Wiener Zeitung, 14.05.2008